fermacell® Estrichelemente mit Holzfaserdämmung
Stabiler Boden. Spürbar leiser. Nachhaltig aufgebaut.
fermacell® Estrichelemente mit Holzfaserdämmung verbinden hohe Tragfähigkeit mit wirksamem Tritt‑ und Luftschallschutz im Bodenaufbau. Die integrierte Holzfaserdämmung dämpft Geräusche und besteht aus nachwachsenden Rohstoffen. Als trockener Bodenaufbau sind die Elemente schnell begehbar und zügig belegreif – für effiziente Bauabläufe und geprüfte Bodenaufbauten mit definiertem Schall‑ und Brandschutz.
Hohe Brandschutzleistung und hohe Anwendungsflexibilität
fermacell® Estrichelemente mit 10 mm Holzfaser-Dämmschicht erfüllen als biobasierte Trockenestrich-Alternative anspruchsvolle Anforderungen im modernen Innenausbau.
Stabil und hoch belastbar: Geeignet für Altbau-Renovierung und -Modernisierung ebenso wie für den Neubau. Luft- und Trittschall werden bei Massivdecken und Leichtdecken (z. B. Holzbalkendecken) wirksam gedämmt.
Brandschutz: Bewährte F 90-Klassifizierung bei Holzbalkendecken ohne zusätzliche Schichten bei Beflammung der Deckenoberseite.
Kompatibel mit verschiedenen Oberbelägen: Freie Wahl bei der weiteren Gestaltung dank Eignung für nahezu alle gängigen Oberbeläge wie Fliesen, Parkett, Designbeläge oder Teppich.
Montage im Griff – Zeit sparen, Qualität halten
Im Video wird gezeigt, wie fermacell® Estrichelemente mit Holzfaserdämmung effizient und präzise montiert werden – Schritt für Schritt und und mit praxisnahen Hinweisen für saubere Anschlüsse, sichere Fugen und einen reibungslosen Baustellenablauf.
fermacell® Estrichelemente mit Holzfaserdämmung lassen sich einfach und effizient verarbeiten und unterstützen kurze Bauzeiten im Innenausbau. Der trockene Schichtaufbau beschleunigt die Belegreife und hält Montageabläufe auf der Baustelle klar und planbar.
Schnell belegreif im Trockensystem
Handliche Elemente lassen sich leicht und zügig verlegen – nach einem Tag belegreif. Der Aufbau erfolgt ohne Eintrag zusätzlicher Baufeuchte.
Robust bei wechselnden Bestandsbedingungen
Geeignet für unebene oder sensible Untergründe im Altbau, ohne aufwendige Ausgleichsmaßnahmen.
Leicht und niedrig im Aufbau
Geringe Aufbauhöhen ab 20 mm lassen sich mit deutlich geringerem Gewicht kombinieren. Das erleichtert Anwendungen, bei denen Reserven in Höhe und Last begrenzt sind.
Nachwachsende Rohstoffe fürs Raumklima
Der biobasierte Dämmstoff Holzfaser wirkt diffusionsoffen und feuchtigkeitsausgleichend. Damit unterstützt der Trockenaufbau ein angenehmes Raumklima.
Technische Daten & Dokumente
fermacell® Gipsfaser Estrichelemente: Alles, was Sie für die Planung und Optimierung Ihrer Projekte brauchen.
Zulassung
ETA - 03-0006
Baustoffklasse nach EN 13501-1
BfL – s1
Elementdicke [mm]
30 (35)
Eigenlast [kN/m²]
0,25 (0,31)
Wärmedurchlasswiderstand [m²K/W]
0,26 (0,28)
Technische Kennwerte fermacell® Gipsfaserplatten
Schüttdichte
1150 ± 50 kg/m³
Baustoffklasse nach DIN EN 13501-1
nicht brennbar, A2
Wasserdampfdiffusionswiderstandsfaktor
μ = 13
Wärmeleitfähigkeit
λ = 0,32 W/mK
Spezifische Wärmekapazität
c = 1,1 kJ/kgK
Brinell-Härte
30 N/mm²
Dickenquellung nach 24 Stunden Lagerung in Wasser
< 2%
Wärmeausdehnungskoeffizient
0,001 %/K
Ausdehnung/Kontraktion bei einer Änderung der relativen Luftfeuchtigkeit um 30 % (20 °C)
0,25 mm/m
Gleichgewichtsfeuchte bei 65 % relativer Luftfeuchtigkeit und 20 °C Lufttemperatur
1.30%
pH-Wert
7 – 8
Anwendungsbereich
Zulässige Einzellast
Zulässige Nutzlast
Im häuslichen Bereich AWB 1*
1,0 kN
1,5/2,0 kN/m2
Im gewerblichen Bereich AWB 2*
2,0 kN
2,0 kN/m2
Im Bereich von Fluren und Küchen in Hotels, Schulen, Altenheimen sowie Flächen mit Tischen, wie z.B. Schulräumen, Restaurants, Cafés usw. AWB 3*.
3,0 kN
4,0 kN/m2
Bei vollflächiger Verklebung einer dritten Lage fermacell® Gipsfaserplatte auf das fermacell® Estrichelement 2 E 31 (2 E 33) erhöht sich die Belastbarkeit für max. AWB 4*
4,0 kN
5,0 kN/m2
*Definition der Anwendungsbereiche für fermacell® Estrichelemente in Anlehnung an DIN EN 1991-1-1/NA:2010-12
Unsere weiteren Estrichelemente
Dämmstoffe zur zusätzlichen Wärme- und Schalldämmung sowie für den Höhenausgleich unter fermacell® Estrichelementen müssen von fermacell® James Hardie dafür freigegeben sein. Unsere freigegebenen Dämmstoffe weisen die notwendige Festigkeit auf und sind auf die Eigenschaften der Estrichelemente und auf die geforderte Belastbarkeit abgestimmt. Eine Liste entsprechender Dämmstoffe finden Sie hier.
Zusätzliche Angaben zur Trittschallverbesserung sind im Handbuch:" fermacell®™ Bodensysteme - Planung und Verarbeitung" und in unserer Dämmstoffliste nachzulesen. Für sichtbare Holzbalkendecken wird zur effektiven Trittschallverbesserung u.a. das fermacell®™ Waben-Dämmsystem empfohlen.
Da eine Holzdielung nachtrocknen und schrumpfen kann, zudem zusätzlich die Gefahr von herausfallenden Ästen besteht, ist vor dem Einbringen der Ausgleichsschüttung ein diffusionsoffener Rieselschutz zu verlegen. Im Bereich der Dielung ist ggf. vor dem Einbringen der fermacell™ Ausgleichsschüttung ein diffusionsoffener Rieselschutz zu berücksichtigen. Aus Trittschallgründen ist die Verlegung des 30 mm fermacell® Estrichelementes mit Holzfaser (2 E 31) zu empfehlen.
Weitere Hinweise sind im Handbuch: fermacell™ Bodensysteme Planung und Verarbeitung zu finden.
Da eine Holzdielung nachtrocknen und schrumpfen kann, zudem zusätzlich die Gefahr von herausfallenden Ästen besteht, ist vor dem Einbringen der Ausgleichsschüttung ein diffusionsoffener Rieselschutz zu verlegen. Im Bereich der Dielung ist ggf. vor dem Einbringen der Ausgleichsschüttung ein diffusionsoffener Rieselschutz zu berücksichtigen. Aus Trittschallgründen ist die Verlegung des 30 mm fermacell® Estrichelementes mit Holzfaser (2 E 31) zu empfehlen.
Weitere Hinweise sind im Handbuch fermacell® Bodensysteme Planung und Verarbeitung zu finden.
Um gute Luft- und Trittschall-Dämmwerte bei den relativ leichten, mehrschalig aufgebauten Holzbalkendecken zu erzielen, gibt es folgende Möglichkeiten:
Erhöhung der flächenbezogenen Massen der Rohdecke (z. B. durch das fermacell™ Waben-Dämmsystem)
Verringerung der Steifigkeit der Trittschalldämmplatte, z. B. Estrichelemente mit Holzfaser oder mit Mineralfaser (wobei eine ausreichende Druckfestigkeit für den Trockenestrich erhalten bleiben muss)
Entkopplung der Unterdecke von den Holzbalken (z. B. durch eine federnde Abhängung)
Hohlraumdämpfung mit faserigen Dämmstoffen (z. B. Mineralfaser) im Bereich der Abhängung und zwischen den Holzbalken
Weitere Trockenestrich-Aufbauten sind im Handbuch: fermacell® Bodensysteme - Planung und Verarbeitung dargestellt.
Trittschalldämmplatten aus Holzfasern haben im Vergleich zu Mineralfasern eine wesentlich höhere Festigkeit. Sie behalten ihre Festigkeit auch dann noch, wenn sie bei Transport, Lagerung und Verarbeitung belastet oder begangen werden.
Bei Trittschalldämmplatten aus Mineralfasern besteht bei Belastung, z. B. durch Begehen bei der Verarbeitung, die Gefahr, dass das stabilisierende Klebergerüst dieses Werkstoffes unwiederbringlich zerstört wird und damit die Festigkeit nicht mehr vorhanden ist. Allerdings bieten die Mineralfaserplatten bei entsprechend sorgfältiger Verarbeitung (z. B. Verwendung von Lastverteilungsplatten aus Gipsfaser während der Verlegung) einen geringfügig besseren Schallschutz. Mineralwolle-Dämmstoffe sind nichtbrennbar und leisten einen positiven Beitrag zum Feuerwiderstand.
Bei werkseitig mit Mineralfaser kaschierten fermacell® Estrichelementen reduziert sich die Gefahr der Zerstörung, da hier das direkte Begehen bei der Verarbeitung nicht stattfindet.
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