Fragen & Antworten
Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen zu fermacell® Produkten, deren Anwendungen, Einbau und Wartung.
Einbau & Verarbeitung
Es gibt keine spezifischen Vorgaben für den Abstand der Unterkonstruktion bei Unterdecken außen bzw. vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden. Die Beschränkung ergibt sich aus der projektbezogenen Bemessung / Statik in Bezug auf Wind- und Schneelasten und aus den jeweiligen nationalen Bauwerksanforderungen entsprechend der Bauordnungen (LBO). Dieses erfolgt dann im Zusammenwirken mit den Rechtsverordnungen (z.B. Musterverwaltungsvorschrift technische Baubestimmungen MVV TB bzw.landesspezifischen VV TB), den technischen Regeln/Baubestimmungen wie z.B. der Musterholzbaurichtlinie (MHolzRL) und den allgemein anerkannten Regeln der Technik. (z.B.DIN 4102-4).
Der Unterkonstruktionsabstand resultiert u.A. aus Windlasten und muss für jedes Objekt durch einen Statiker ermittelt werden. Laut Zulassung darf der Achsabstand der Unterkonstruktion in der vorgehängten hinterlüfteten Fassade 625 mm und in der Unterdecke 420 mm nicht überschreiten.
Detailierte Hinweise hierzu können dem Handbuch fermacell® Powerpanel H2O - im Außenbereich entnommen werden.
Der Unterkonstruktionsabstand resultiert u.A. aus Windlasten und muss für jedes Objekt durch einen Statiker ermittelt werden. Laut Zulassung darf der Achsabstand der Unterkonstruktion in der vorgehängten hinterlüfteten Fassade 625 mm und in der Unterdecke 420 mm nicht überschreiten.
Detailierte Hinweise hierzu können dem Handbuch:: fermacell® Powerpanel H2O - im Außenbereich entnommen werden.
Die Verschraubung ausschließlich auf den senkrechten CW-Profilen erfolgt zur Vermeidung von Spannungen zwischen Trennwand und umgebenen Bauteilen.
Die CW-Profile können so z. B. bei Dehnung/Schwindung der Wandbeplankung in den oberen und unteren U-Profilen schieben und verhindern dadurch eine evt. Rissbildung in der Wandfläche. Klappergeräusche werden durch die Zwängung des U-Profiles zwischen fermacell® Platte und CW-Profil vermieden. Verarbeitungshinweise zur Beplankung finden Sie im Handbuch: "fermacell® Gipsfaserplatten im Trockenbau - Planung und Verarbeitung".
Nein, diese Befestigungsart ist nicht zulässig.
Aufgrund der Materialeigenschaften kann die Platte ausschließlich auf einer vom jeweiligen Anwendungsbereich abhängigen Metall- oder Holzunterkonstruktion verbaut werden. Informationen dazu finden Sie im Handbuch fermacell® PowerpanelH2O - die Nassraumplatte - Planung und Verarbeitung.
Hier sind Angaben zu Gewichten und Größen der Fliesen zu beachten.Wandfliesen (Keramik oder Naturstein) dürfen auf fermacell® Gipsfaserplatten und auf fermacell® Powerpanel H2O im Dünnbettverfahren verlegt werden.
Das Gewicht des Oberbelages inkl. Fliesenkleber darf 50 kg/m² nicht überschreiten.
Auch auf einlagig beplankten Wänden dürfen Fliesen ohne Einschränkung des Formates aufgebracht werden. Eine Reduzierung des Unterkonstruktionsabstandes ist dabei nicht notwendig. Grundierungen müssen verwendet werden, wenn der Hersteller des Fliesenklebers das fordert. Weitere Informationen zur Verarbeitung sind dem Handbuch: "fermacell® Gipsfaserplatten - Verarbeitungsanleitung" zu entnehmen.
Nein, diese Befestigungsart ist nicht zulässig.
Auf Grund der Materialeigenschaften kann die Platte ausschließlich auf einer vom jeweiligen Anwendungsbereich abhängigen Metall- oder Holzunterkonstruktion verbaut werden. Informationen dazu finden Sie im Handbuch fermacell® Powerpanel H2O - die Nassraumplatte - Planung und Verarbeitung.
Ja.
Wichtig dabei ist, dass - wie bei allen fermacell® Wandkonstruktionen mit fermacell® Gipsfaserplatten - der maximale Achsabstand der Unterkonstruktion (Holz oder Metallprofile) von 50 x Plattendicke eingehalten wird. Das heißt, dass bei der Verwendung einer 12,5 mm dicken fermacell® Gipsfaserplatte ein Achsmaß von 62,5 cm nicht überschritten werden darf. Auch bei einlagig mit fermacell® Powerpanel H2O beplankten Wänden dürfen Fliesen aufgebracht werden. Der UK-Abstand muss nicht verringert werden (62,5 cm).
Weitere Informationen sind im Handbuch: "fermacell® Gipsfaserplatten - Verarbeitungsanleitung" zu finden.
Ja, fermacell® Gipsfaserplatten dürfen direkt auf Holzwerkstoffplatten mit geringen Dehn-/Schwindmaßen, z. B. Brettsperrholz, Baufurniersperrholz, OSB/4 Platten befestigt werden.
Bei der Montage ist ein Fugenversatz von ≥ 200 mm der fermacell® Gipsfaserplatten zu den Fugen der Holzwerkstoffplatten einzuhalten. Die Klebefugen - und die Klammertechnik ist anzuwenden.
Weitere Informationen können dem Handbuch: "fermacell® im Holzbau - Planung und Verarbeitung" entnommen werden.
Eine zusätzliche Armierung der Stöße der fermacell® Gipsfaser-Platten ist nur dann nötig, falls als Oberflächenbeschichtung ein geeigneter Dünnputz/Flächenspachtel mit einer Schichtdicke von mindestens 1 mm bis maximal 4 mm aufgetragen werden soll und als Fugentechnik die fermacell™ Spachtelfuge verwendet wird. In diesem Fall wird über die fertig verspachtelte und trockene Spachtelfuge das fermacell™ Gewebeband geklebt. Hierfür ist ein PVAC-Leim (Weißleim) zu verwenden.
Weitere Informationen sind dem Handbuch fermacell® Gipsfaser-Platten - Verarbeitungsanleitung zu entnehmen.
Zur Durchführung mangelfreier Trockenbauarbeiten im Wand-, Decken- und Bodenbereich ist die Einhaltung folgender Verarbeitungsbedingungen erforderlich:
Nassputze/-estriche müssen vor den Spachtelarbeiten (Fugen- und Feinspachtelung) ausgeführt werden und trocken sein. Bei erhöhter Baufeuchte kann der Abbindeprozess der Spachtelmasse behindert werden und es kann durch das Dehn- und Schwindverhalten der fermacell® Platten zur Rissbildung kommen. Das Verspachteln von fermacell® Fugen darf erst bei einer mittleren relativen Luftfeuchte von ≤ 70% (entspricht einer resultierenden Plattenrestfeuchte von ≤ 1,3%) und einer Raumtemperatur von ≥ +5°C erfolgen.
Weitere Informationen finden Sie im Handbuch: "fermacell® Gipsfaserplatten - Verarbeitungsanleitung".
Ja, man kann fermacell® Gipsfaserplatten direkt auf Mauerwerk mit fermacell™ Ansetzbinder kleben.
Dazu sollte der Untergrund (Mauerwerk, Putz) trocken sein, genügend Festigkeit besitzen und möglichst eben und schwindfrei (kein frisches Mauerwerk) sein. Von außen darf keine Feuchtigkeit in den Untergrund gelangen. Verarbeitungshinweise findet man im Handbuch: "fermacell® fermacell® Gipsfaserplatten - Verarbeitungsanleitung".
Auf nicht tragfähigen Untergründen, z. B. direkt auf Fliesen, gibt es keine geprüfte und freigegebene Lösung. Konstruktive Lösungen sind mit den fermacell® Wandbekleidungen bzw. Vorsatzschalen möglich. Die Lösungsvarianten sind in der Unterlage: " fermacell® Gipsfaserplatten im Trockenbau - Planung und Verarbeitung" dargestellt.
Da die unterschiedlichen Bauteile unterschiedliche Belastungen erfahren und sich dadurch unterschiedlich bewegen können, ist der Verbindung dieser Bauteile in Ecken besondere Sorgfalt zu schenken.
Im privaten Ausbau ist die Ausbildung mit einem elastischen Dichtstoff (Acryl - kein Silikon!) üblich. Um die Elastizität zu gewährleisten, ist eine Mindestfugenbreite von 5 mm einzuhalten.
Das Acryl sollte eine Dehnfähigkeit von mind. 20 % aufweisen (Angabe auf der Kartusche beachten). Billigware besser im Regal liegen lassen. Bauschaum ist nicht geeignet. Er erzielt keine Festigkeit.
Weitere Ausführungen und Möglichkeiten finden Sie detalliert im Handbuch: "fermacell® und Hardie® Produkte im Holzbau - Planung und Verarbeitung"
Neben der Oberflächenbeschichtung der fermacell® Gipsfaserplatten mit dem fermacell™ Rollputz, besteht die Möglichkeit der Verwendung von Dünnputzsystemen (1 bis 4 mm Schichtdicke, mineralische Putz/Kunstharzputze) gemäß den Richtlinien des Herstellers. Zum Putzsystem gehörende, für Gipsuntergründe geeignete, sperrende Grundierungen sind empfehlenswert. Bei der Verwendung der Spachtelfuge muss diese zusätzlich mit dem fermacell™ Gewebeband armiert werden. Bei der Klebefuge und der Trockenbaukante mit Papier-Bewehrungsstreifen, kann auf die zusätzliche Armierung der Fugen verzichtet werden. Der Dünnputz ist im Bereich der Eck- und Wandanschlüsse durch Kellenschnitt zu trennen.
Weitere Hinweise finde Sie im Handbuch: "fermacell® Gipsfaserplatten - Verarbeitungsanleitung".
Die besten Resulte erreicht man mit normalen Spiralbohrern für Metall. Diese Bohrer funktionieren sowohl in fermacell® Gipsfaserplatten als auch in fermacell® Powerpanel-Platten. Da beide Platten-Arten aus mineralischen Rohstoffen bestehen, sind die Bohrer evt. nach mehrfachem Gebrauch nachzuschärfen.
Größere Ausschnitte, z. B. für Steckdosen, lassen sich einfach mit Bohrkronen aus Bimetall (handelsüblich) oder Hartmetall bestückt herstellen.
Der fermacell™ Fugenspachtel ist ein Gipsmaterial und benötigt für die Abbindung Wasser. Die Fugenflanken der Gipsfaser-Platte sind saugend und entziehen dem Spachtel Wasser. Ist die Fuge zu schmal, trocknet der Spachtel zu schnell aus und entwickelt keine Festigkeit (er verdurstet) und es bilden sich Risse.
Bei zu breiten Fugen bis maximal 20mm entsteht dieses Problem nicht. Hierbei sollte der Spachtel nicht zu flüssig angerührt werden (er würde sonst bei Austrocknung zu stark schrumpfen und Risse bilden).
Mit fermacell® beplankte Oberflächen von Wänden und Decken, müssen mindestens die Qualitätsstufe 2 aufweisen, sauber, trocken und tragfähig sein. Eine zusätzliche Grundierung der werksseitig bereits hydrophobierten fermacell® Platten ist nicht erforderlich. Die Verarbeitung darf nicht bei Temperaturen unter + 5°C erfolgen. Der fermacell™ Rollputz wird mit einem geeigneten Roller unverdünnt im Kreuzgang aufgetragen und anschließend strukturiert.
fermacell™ Schnellbauschrauben (Senkkopfschrauben) sind speziell für die Befestigung von fermacell® Gipsfaserplatten auf Holz- und Metall-Unterkonstruktionen abgestimmt.
Das Gewinde der Schrauben geht nicht bis zum Kopf (wie bei vielen No-Name-Gipsfaserplatten-Schrauben), sondern endet ca. 8 mm vor der Oberfläche des Schraubenkopfes. Dadurch kann sich das Gewinde in der Gipsfaserplatte freischneiden und die Platte dicht an die Unterkonstruktion pressen. Bei No-Name-Schrauben gibt es häufig Unebenheiten in der Oberfläche und Versätze in den Plattenfugen. Auch Schnellbauschrauben für Gipskartonplatten (Trompetenkopfschrauben) sind ungeeignet, da sich der große Kopf in der festen Gipsfaserplatte nicht versenkt. Dadurch entstehen Unebenheiten oder Plattenkanten brechen aus.
Platten mit rechtwinkliger Kantenausbildung werden mittels Klebefugentechnik montiert.
Zusätzliche Informationen finden Sie im Handbuch fermacell® Powerpanel H2O die Nassraumplatte - Planung und Verarbeitung.
Zur Entfernung der oben genannten Beschichtungen gibt es keine Herstellervorschriften. Bei Tapeten ist ein vorheriges Perforieren und Einweichen mit einem Tapetenlöser oder mit entspanntem Wasser (einen Spritzer Spülmittel verwenden) hilfreich. Die Platten dabei nicht durchfeuchten!
Bei Farbbeschichtungen ist zu prüfen, ob sie für die neuen Beschichtungen tragfähig sind; dann kann die Entfernung entfallen. Alternativ kann die Beschichtung abgeschliffen werden. Danach ist eine erneute Grundierung erforderlich. Durch das homogene Gefüge von der fermacell® Gipsfaserplatten bleibt dabei die Festigkeit bestehen.
Die Beseitigung von Strukturputzen ist abhängig von der Beschichtungsart und Schichtdicke und nicht ohne Aufwand an Schleif- und Spachtelarbeiten auszuführen.
Ist ein Neuauftrag von Strukturputzen vorgesehen, kann es hilfreich sein, vorher ein Makulaturpapier aufzutragen, das später bei einer Modernisierung als Trennschicht dient.
Der Abstand der Befestigungsmittel resultiert u. a. aus Windlasten und muss für jedes Objekt durch einen Statiker ermittelt werden. Hinweise hierzu können dem Handbuch fermacell® Powerpanel H2O im Außenbereich - Planung und Verarbeitung, entnommen werden.
Neben der Klebefugentechnik gibt es zwei Spachtelfugentechniken.
Klebefuge: Für die Ausführung der Klebefuge ist ausschließlich der fermacell™ Fugenkleber zu verwenden. Die werksseitig zugeschnittenen Plattenkanten oder die am Bau scharfkantig gesägten Plattenkanten müssen staubfrei und trocken sein. Der Fugenkleber wird auf die Plattenkante der befestigten Platte aufgetragen. Anschließend wird die folgende Platte dicht dagegen gedrückt. Die Breite der Fuge sollte dann maximal 1 mm betragen. Je nach Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit ist der Kleber nach ca. 18 bis 36 Stunden ausgehärtet.
Spachtelfuge: Um eine einwandfreie, kraftschlüssige Fugenverbindung bei der Spachtelfuge der rechtwinklig geschnittenen bzw. gebrochenen Plattenkante zu erreichen sind folgende Fugenbreiten vorzusehen:
- 5-8 mm bei 10 mm Plattendicke
- 6-9 mm bei 12,5 mm
- 7-10 mm bei 15 bzw. 18 mm
Die Fugen sind plattentief je nach Qulitätsanforderungen mit fermacell™ Fugenspachtel in 2 bis 3 Arbeitsgängen zu verspachteln.
Spachtelfuge mit Trockenbaukante: Gipsfaserplatten mit Trockenbaukante werden stumpf gestoßen, im Bereich der abgeflachten Kante mit dem fermacell™ Armierungsband TB oder dem fermacell™ Papier-Bewehrungsstreifen bewehrt und mit fermacell™ Fugenspachtel verspachtelt.
Weitere Informationen sind dem Handbuch: "fermacell® im Trockenbau - Planung und Verarbeitung" zu entnehmen.
fermacell® Gipsfaserplatten besitzen auf der Rückseite eine Stempelung mit Zulassungs- und Herstellungsdaten.
Sie werden homogen hergestellt und haben auf beiden Seiten die gleichen Eigenschaften. Allerdings kann die Rückseite der Platten aufgrund der Herstellungstoleranzen Unebenheiten und im Schliff Fehlstellen aufweisen. Auch kann sich die Stempelung der Rückseite durch die Beschichtung abzeichnen. Es ist daher sinnvoll, die Platten mit der ungestempelten Seite nach vorne zu verarbeiten. Wurde die Rückseite trotzdem nach vorne eingebaut, ist dies kein konstruktives Problem. Man sollte in diesem Fall die Rückseite vor der weiteren Beschichtung mit einem Feinspachtel versehen.
Zementgebundene fermacell® Powerpanel Platten
fermacell® Powerpanel Platten sind auf der Vorderseite mit einer Stempelung versehen. Sie markiert auch gleichzeitig die Mitte der Platte und stellt eine Erleichterung bei der Befestigung dar. fermacell® Powerpanel Platten besitzen eine sehr glatte Vorderseite und eine meist angeschliffene, rauere Rückseite. Obwohl auch hier ein homogener Plattenquerschnitt existiert, empfiehlt sich daher die seitenrichtige Montage. Auch hier gilt: Wurde die Rückseite trotzdem nach vorne (raue Oberfläche zeigt nach vorne) eingebaut, ist dies kein konstruktives Problem. Ist eine glatte Oberfläche gewünscht, ist die raue Oberfläche mit fermacell™ Powerpanel Feinspachtel zu glätten.
fermacell® Gipsfaserplatten und fermacell® Powerpanel H2O können auf Holz-Unterkonstruktion mit Klammern, Nägeln oder fermacell™ Schnellbauschrauben befestigt werden. Für Metall-Unterkonstruktion sind fermacell™ Schnellbauschrauben zu verwenden. Bei Gipsfaserplatten ist auch eine unterkonstruktionsneutrale Befestigung "Platte-in-Platte" mit Klammern oder Schnellbauschrauben möglich. Die Abmessungen der Befestigungsmittel, die genauen jeweiligen Abstände sowie die Verbräuche pro m² finden Sie im Handbuch: "fermacell® und Hardie® Produkte im Holzbau - Planung und Verarbeitung" sowie im Handbuch:" fermacell® Powerpanel H2O - die Nassraumplatte".
Nein, das ist nicht nötig. Hierbei ist lediglich auf ein dichtes Stoßen der Platten zu achten. Auch aus schall- und brandschutztechnischer Sicht ist dies ausreichend.
Nur bei der äußeren Lage der fermacell® Gipsfaserplatten ist eine der drei fermacell™ Fugentechniken auszuführen (Klebe-/Spachtelfuge).
Weitere Informationen finden Sie im Handbuch: "fermacell® und Hardie® Produkte im Holzbau - Planung und Verarbeitung".
fermacell® Gipsfaser-Platten sind werksseitig hydrophobiert. Das Auftragen z.B. eines Tapetenwechselgrundes ist nicht erforderlich (außer wenn vom Hersteller des Tapetenklebers gefordert), da die fermacell® Oberfläche aufgrund der homogenen Plattenstruktur beim Abziehen der Tapete nicht beschädigt werden kann.
Bei bestimmten Oberbelägen, z.B. Silikatfarben, Strukturputzen oder Fliesen, kann eine Grundierung erforderlich sein um die Saugfähigkeit des Untergrundes einzustellen. Hierbei sind die Angaben der jeweiligen Hersteller zu beachten.
Weitere Informationen finden Sie im fermacell® Gipsfaser-Platten - Verarbeitungsanleitung.
Bauphysik
Die bauphysikalischen Kenndaten für die fermacell® Estrichelemente und die fermacell™ Ausgleichsschüttungen sind dem Handbuch: "fermacell®™ Bodensysteme - Planung und Verarbeitung" zu entnehmen. Die Angaben für zusätzliche Dämmstoffe fragen Sie bitte beim entsprechenden Dämmstoffhersteller ab.
Nein, die Angaben gelten nur für den Innenbereich und für ruhende Lasten.
Weitere Informationen zu den Konsollasten sind in der Unterlage: "fermacell® Gipsfaserplatten im Trockenbau - Planung und Verarbeitung" zu finden.
Im fermacell® Handbuch fermacell® Bodensysteme - Planung und Verarbeitung, finden Sie Angaben zu Einzellasten und Nutzlasten.
Leichte und mittelschwere Konsollasten (Bilder, Gemälde, Wandleuchter) können hintergreifenden Dübeln und mit Schrauben (durchgehendes Gewinde, mind. 5 mm Durchmesser) befestigt werden.
In der Broschüre fermacell® Gipsfaserplatten im Trockenbau - Planung und Verarbeitung wird das Thema Lastenbefestigung detaillierter dargestellt.
Die Trittschallverbesserung von Schüttungen ist immer von der Gesamtkonstruktion der jeweiligen Decke abhängig. Im Allgemeinen besitzt die fermacell™ Ausgleichsschüttung als loses körniges Material eine bessere Trittschalldämmung als die gebundene Schüttung.
Zum Beispiel auf Massivdecken (400 kg/m²) wird mit dem 45 mm fermacell® Estrichelementes mit Mineralfaser (2 E 35) und mindestens 20 mm fermacell™ Ausgleichsschüttung eine Trittschallverbesserung von 31 dB erreicht.
Mit der fermacell™ Gebundenen Schüttung T werden je nach Gesamtaufbau immer noch 27-30 dB Trittschallverbesserung erreicht.
Weitere Anwendungsbeispiele zur Ausgleichsschüttung werden im Handbuch: "fermacell® Bodensysteme -Planung und Verarbeitung" dargestellt.
Trittschalldämmplatten aus Holzfasern haben im Vergleich zu Mineralfasern eine wesentlich höhere Festigkeit. Sie behalten ihre Festigkeit auch dann noch, wenn sie bei Transport, Lagerung und Verarbeitung belastet oder begangen werden.
Bei Trittschalldämmplatten aus Mineralfasern besteht bei Belastung, z. B. durch Begehen bei der Verarbeitung, die Gefahr, dass das stabilisierende Klebergerüst dieses Werkstoffes unwiederbringlich zerstört wird und damit die Festigkeit nicht mehr vorhanden ist. Allerdings bieten die Mineralfaserplatten bei entsprechend sorgfältiger Verarbeitung (z. B. Verwendung von Lastverteilungsplatten aus Gipsfaser während der Verlegung) einen geringfügig besseren Schallschutz. Mineralwolle-Dämmstoffe sind nichtbrennbar und leisten einen positiven Beitrag zum Feuerwiderstand.
Bei werkseitig mit Mineralfaser kaschierten fermacell® Estrichelementen reduziert sich die Gefahr der Zerstörung, da hier das direkte Begehen bei der Verarbeitung nicht stattfindet.
Abhängig von der zur Verfügung stehenden Aufbauhöhe für den Fußboden, ist die Verlegung des 45 mm fermacell® Estrichelementes mit Mineralfaser (2 E 35) oder des 30 mm fermacell® Estrichelement mit Mineralfaser (2 E 32) auf 20 mm fermacell™ Ausgleichsschüttung zu empfehlen.
Weitere Trockenestrich-Aufbauten sind im Handbuch fermacell® Bodensysteme - Planung und Verarbeitung dargestellt.
Um gute Luft- und Trittschall-Dämmwerte bei den relativ leichten, mehrschalig aufgebauten Holzbalkendecken zu erzielen, gibt es folgende Möglichkeiten:
Erhöhung der flächenbezogenen Massen der Rohdecke (z. B. durch das fermacell™ Waben-Dämmsystem)
Verringerung der Steifigkeit der Trittschalldämmplatte, z. B. Estrichelemente mit Holzfaser oder mit Mineralfaser (wobei eine ausreichende Druckfestigkeit für den Trockenestrich erhalten bleiben muss)
Entkopplung der Unterdecke von den Holzbalken (z. B. durch eine federnde Abhängung)
Hohlraumdämpfung mit faserigen Dämmstoffen (z. B. Mineralfaser) im Bereich der Abhängung und zwischen den Holzbalken
Weitere Trockenestrich-Aufbauten sind im Handbuch: fermacell® Bodensysteme - Planung und Verarbeitung dargestellt.
Nein, die Fugentechniken sind durchgängig so in den Brandschutznachweisen bestätigt. Diese können auf Abfrage von uns zugesendet werden.
Grundsätzlich ist die fermacell® Gipsfaserplatte - unabhängig von deren Plattendicke - ein nichtbrennbares Material, mit der Baustoffklassifizierung A2 nach DIN EN 13501-1.
Die Einordnung in sog. Feuerwiderstandsklassen (mit der Bezeichnung von z. B. F30) bezieht sich immer auf die gesamte Konstruktion und ist nicht allein von dem verwendeten Beplankungs-/Bekleidungsmaterial und der Anzahl der Lagen abhängig.
Hier spielen weitere Einflussfaktoren, wie die Art der Konstruktion (z. B. Wand/Decke), verwendete Dämmstoffe, Befestigungsmittel, Unterkonstruktion etc. eine Rolle. Eine übersichtliche Aufstellung der jeweiligen Parameter / Komponenten finden Sie in unserem Handbuch: fermacell® und Hardie® Konstruktionen.
Die pauschale Angabe "eine Lage fermacell® Gipsfaser entspricht F30" ist also unzutreffend.
Durchführung durch Bauteile
fermacell® Platten sind nichtbrennbar und können im Bereich von Rauchrohrdurchführungen durch Bauteile z. B. im Holzbau bis an das Rauchrohr geführt werden. fermacell® Powerpanel H2O Platten zeigen bei der Nutzung keine Veränderung. Bei fermacell® Gipsfaserplatten tritt in Ausnahmefällen eine Dehydrierung im unmittelbaren Anschlussbereich (1 bis 2 cm) auf, wird aber in der Regel durch die Rauchrohrmanschette abgedeckt und stellt lediglich eine optische Beeinträchtigung dar. Die Nichtbrennbarkeit bleibt weiterhin gewährleistet. Rauchrohre müssen einen Abstand von mindestens 20 cm von Unterkonstruktionen aus Holz oder anderen brennbaren Baustoffen einhalten. Hohlräume zwischen Rauchrohr und Holz-UK sind mit nichtbrennbaren Dämmstoffen (z. B. Steinwolle) voll auszufüllen. Die örtlichen bauaufsichtlichen Bestimmungen sind zu beachten.
Bekleidung von Rauchrohren
Bekleidungen von Rauchrohren dürfen nicht mit fermacell® Platten ausgeführt werden. Entsprechend der Muster Feuerungsverordnung (M-FeuVO) müssen Abgasanlagen als Schachtverkleidung mit Verwendbarkeitsnachweis (Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis) ausgeführt werden. Dieser Verwendbarkeitsnachweis liegt für die v. g. fermacell® Produkte nicht vor. Die Montage der fermacell® Produkte unmittelbar hinter dem Abgasrohr ist abhängig vom Abstand zwischen Abgasrohr und der fermacell® Platte und obliegt der Entscheidung der Schornsteinfegermeisters.
Weitere Informationen finden Sie im Handbuch: "fermacell® Gipsfaserplatten im Trockenbau - Planung und Verarbeitung".
Nein
Für die Anwendungsbereiche Unterdecken sowie vorgehängte hinterlüftete Fassaden gibt es keine Brandschutzprüfungen. Durch die rein mineralische Zusammensetzung sind fermacell® Powerpanel H2O Platten nicht brennbar und erfüllen die Anforderungen der Baustoffklasse A1 gemäß DIN EN 13501-1. Der geforderte Brandschutz für Bauteile wird durch baurechtliche Vorschriften festgelegt.
fermacell® Gipsfaserplatten und fermacell® Estrichelemente bestehen im wesentlichen aus Gips. Dieser gibt bei lang anhaltender hoher Temperaturbelastung (über 50 °C) sein Kristallwasser ab und verliert an Festigkeit. Darum muss z. B. bei Warmwasser-Fußbodenheizungen die Vorlauftemperatur auf max. 55°C begrenzt sein.
fermacell® Powerpanel Platten und fermacell® Powerpanel Estrichelemente TE sind zementgebunden und sind dauerhaft bis max. 95°C belastbar.
Weitere Information dazu finden Sie im "Gips Datenbuch" des Bundesverbandes Gips: www.gips.de
Für die Brandschutzanforderung F30-B ist die Montage der fermacell® Deckenkonstruktion 2H13 mit einer zweilagigen Beplankung mit fermacell® Gipsfaserplatten 1500x1000x10 mm erforderlich.
In der ersten Lage werden die fermacell® Gipsfaserplatten dicht gestoßen (Kante an Kante) ohne Fugenspachtelung montiert. Die Befestigung der zweiten Lage wird fugenversetzt und unterkonstruktionsneutral in der ersten Plattenlage befestigt. Diese Konstruktion kann mit oder ohne Dämmung ausgeführt werden.
Weitere Informationen finden Sie im Handbuch: "fermacell® Gipsfaserplatten im Trockenbau - Planung und Verarbeitung".
Die für den Dachgeschossausbau geforderte Brandschutzklassifizierung F 30-B wird in der Dachschräge (harte Bedachung) mit der fermacell® Dachkonstruktion 2 HD 11 (1 x 10 mm fermacell® Gipsfaserplatten) erreicht.
Weitere Informationen sind im Handbuch: Konstruktionsübersicht - fermacell® und Hardie® zu finden.
Die fermacell® Gipsfaserplatten und fermacell® Powerpanel H²O dürfen als nichtbrennbare Platten hinter frei stehenden Öfen eingesetzt werden, wenn der Abstand, wie in der Zulassung des Ofens bei brennbaren Oberflächen beschrieben, eingehalten wird.
Nicht einsehbare bzw. geschlossene Bereiche hinter Öfen, innerhalb von Kaminen und Kachelöfen oder Abdeckungen von Öfen, Kaminen und Kachelöfen dürfen nicht mit gipsgebundenen Platten ausgeführt werden. fermacell® Powerpanel H²O Platten dürfen auch dort eingesetzt werden, erfüllen aber nicht die Funktionen von Brandschutzplatten.
Bei weiteren Fragen, auch zur Ausführung des Schornsteines bzw. der Schornsteinbekleidung, verweisen wir auf den Informationsdienst des Bundesverbandes Gips "Gipswerkstoffe im Bereich von Schornsteinen, Feuerstätten und Rauchrohren". Für alle Fragen zu Einsatz von nichtbrennbaren Baumaterialien wenden Sie sich auch immer an den örtlichen Schornsteinfegermeister.
Auch in unserem Handbuch: " fermacell® und Hardie® Konstruktionen" finden Sie Hinweise dazu.
Holzbau
Ja. Vorgefertigte Holztafelelemente mit fermacell® Gipsfaserbeplankung ermöglichen Aufstockungen ohne Auszug der Mieter. Die Elemente werden im Werk vorgefertigt und vor Ort in kurzer Zeit montiert und reduzieren somit die Bauzeit an der Baustelle – ohne das ergänzend Baufeuchte in das Bauwerk eingebracht werden muss, ohne langen Baulärm. Das geringe Eigengewicht der Holzkonstruktion belastet die Bestandstragstruktur minimal und bietet so mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei der Aufstockung. Zudem kann durch schlanke leistungsfähige Wandaufbauten zusätzlicher Wohnraum ermöglicht werden.
Die MHolzBauRL 2024 (einstimmig beschlossen Oktober 2024, veröffentlicht Mai 2025) bringt drei wesentliche Änderungen: Erstens ist Holztafelbauweise jetzt auch für Standardgebäude der Gebäudeklasse 5 zulässig – bisher nur in Massivholzbauweise. Zweitens wurden die Bekleidungsdicken reduziert: Für die Gebäudeklasse 4 sind in Abhängigkeit der Größe der Nutzungseinheiten die brandschutztechnisch wirksamen Bekleidungen (Brandschutzbekleidungen) hinsichtlich Dicke und Anordnung optimiert und schlanker. In der Gebäudeklasse 4 (abweichend hochfeuerhemmend) mit Nutzungseinheiten bis 200 m² die Beplankungsmöglichkeiten mit 2 x12,5 mm fermacell® Gipsfaser oder alternativ 12 mm Holzwerkstoffplatte mit 18 mm fermacell® Gipsfaserplatte. Bei Nutzungseinheiten bis 400 m² (hochfeuerhemmend) sind Beplankungen mit 2 x12,5 mm fermacell® Gipsfaserplatten in der Wand möglich. Die Gebäudeklasse 5 fordert eine Beplankung von 2 x 18 mm fermacell® Gipsfaserplatten. Drittens vereinfacht sich der Nachweis: Bei Verwendung der Bauarten nach MHolzBauRL kann der Nachweis auch über europäische Klassifizierungsberichte erfolgen. fermacell® bietet für über 40 Konstruktionen in der Gebäudeklassen 4 und 5 Lösungen für Holzständerwände, Brettsperrholzwände, tragend nichtraumabschließende Wände, Brandwände, Außenwände und zweischalige Wandkonstruktionen Lösungen direkt in eine filterbare Datenbank übersetzt: fermacell.de/mholzbaurl
fermacell® Gipsfaserplatten besitzen die nationale Zulassung Z-9.1-434 sowie die europäische Zulassung ETA 03-0050 für den Einsatz in allen deutschen Erdbebengebieten. Die Zulassung gilt für ein- und mehrgeschossige Gebäude in Holztafelbauweise in den Erdbebenzonen 1 bis 3 nach DIN 4149. Besonders relevant: Vom Ruhrgebiet bis zum Bodensee gibt es in Deutschland seismisch aktive Zonen, die bei der Bemessung mehrgeschossiger Holzbauten berücksichtigt werden müssen.
Ja. fermacell® Gipsfaserplatten sind als Beplankung für aussteifende Wandscheiben (Statik), als Brandschutzbekleidung nach MHolzBauRL 2024 (Brandschutz, A2-klassifiziert) und für den Schallschutz zwischen Wohneinheiten zugelassen – in einem einzigen Produkt ohne Sonderplatten. Mit fermacell® Gipsfaserplatten können Systeme entsprechend der jeweiligen Anforderungen im mehrgeschossigen Holzbau für den Holztafelbau als auch für den Massivholzbau realisiert werden. Das vereinfacht Planung, Ausschreibung und Ausführung erheblich.
Für den mehrgeschossigen Holzbau in der Gebäudeklasse 4 und Gebäudeklasse 5 schreibt die MHolzBauRL 2024 eine raumseitige brandschutztechnisch wirksame Bekleidung (Brandschutzbekleidung) aus nichtbrennbaren Baustoffen vor. Die brandschutztechnisch wirksame Bekleidung muss in Abhängigkeit der Größe der Nutzungseinheiten und Gebäudeklasse ein Schutzziel nachweisen. tch 30 bei der Gebäudeklasse 4 und einer Größe der Nutzungseinheit bis 200m² und tch 60 bei der Gebäudeklasse 4 und einer Größe der Nutzungseinheit von bis zu 400 m². Bei der Gebäudeklasse 5 wird eine Schutzzeit von 90 Minuten und somit tch 90 gefordert. Vormals wurden hier Brandschutzbekleidungen mit der Anforderung K260 bzw. K230 verwendet. fermacell® Gipsfaserplatten (nichtbrennbar, Klasse A2) erfüllen diese Anforderung mit einer 2-lagigen Beplankung. 2 x 12,5 mm entsprechen tch 60 und finden in der Gebäudeklasse 4 Anwendung. Für Gebäudeklasse 5 genügen 2 x 18 mm (tch 90). Alle geprüften Konstruktionen sind unter fermacell.de/mholzbaurl abrufbar – filterbar nach Gebäudeklasse und Wandtyp.
Wand & Decke
Die Befestigung der fermacell® Gipsfaserplatten mit Nägeln, Klammern oder Schrauben auf der Unterkonstruktion hat sich bewährt und ist durch entsprechende Nachweise abgesichert. An Massivmauerwerk besteht für fermacell® Gipsfaserplatten noch die Möglichkeit des Anklebens mit dem fermacell™ Ansetzbinder.
Andere alternative Techniken, wie z. B. das direkte Verkleben mit sogenannten Montageklebern auf der Unterkonstruktion bzw. dem Untergrund, sind zwar möglich, aber aufgrund der Vielzahl der auf dem Markt zur Verfügung stehenden Produkte kann hierfür von der Firma James Hardie Europe keine Empfehlung gegeben und keine Gewährleistung übernommen werden.
Ja! Die fermacell Gipsfaserplatten sind ab einer Dicke von 10 mm als lichtbogenfest der Klasse LV 1.1.1.1 (höchste Einstufung) eingestuft. Aussagen hierzu findet man in der Broschüre Planung und Verarbeitung im Holzbau.
fermacell® Powerpanel HD - Direktplankung auf Holzständerbauweise im Holzbau:
James Hardie hat für die fermacell® Powerpanel HD das Putzsystem HD im Programm. Weitere Informationen und Verarbeitungshinweise finden Sie in der Unterlage:: "fermacell® und James Hardie im Holzbau- Planung und Verarbeitung".
Für den Einsatz von fermacell® Powerpanel HD Platten steht Ihnen auch unser Anwendungsvideo zur Verfügung. Die fermacell® Powerpanel HD kann nicht für hinterlüstete Fassaden eingesetzt werden. Weitere Putzempfehlung auf Anfrage.
fermacell® Powerpanel H2O - Vorgehängte hinterlüstete Fassade:
fermacell® Powerpanel H2O kann nur mit dem in der Zulassung geregelten Systemen beschichtet werden, diese sind der fermacell® Powerpanel H2O Außen_Z31-4181 zu entnehmen. Sollen Witterungsschutzsysteme anderer Hersteller verwendet werden, sprechen Sie uns bitte über die technische Kundenhotline an. Andere Beschichtungen, wie z. B. mit Fliesen oder anderen Putzen, können nicht verwendet werden! Zusätzliche Verarbeitungshinweise finden Sie in unserem Handbuch::" fermacell® Powerpanel H2O im Außenbereich".
Ja, ein Materialwechsel pro Wandfläche ist erlaubt.
Die dabei zu berücksichtigen Punkte sind in der Unterlage fermacell® Powerpanel H2O Die Nassraumplatte – Planung und Verarbeitung im aufgeführt.
Nein, die fermacell® Powerpanel H2O ist zwar bei hoher Feuchtigkeit und dauerhaft hohen Temperaturen einsetzbar, jedoch herrschen in Saunen und Dampfbädern dauerhaft wechselnde klimatische Bedingungen. Wie jedes Bauprodukt unterliegt auch die fermacell® Powerpanel H2O einem gewissen Dehn-Schwindverhalten, welches dann zu Rissen im Fugenbereich führen kann.
Des Weiteren können Zusätze, wie ätherische Öle usw. Schäden im Plattengefüge verursachen. Die fermacell® Powerpanel H2O darf nur hinter einer Holzverschalung in diesen Bereichen eingesetzt werden und dann nur mit stumpf gestoßenen Platten im Fugenbereich.
Dem Thema Dachgeschoss-Ausbau widmet sich unsere Unterlage:" fermacell® kompakt Innenausbau". Sie steht Ihnen im Download-Bereich unserer Webseite zur Verfügung
Speziell für die Verarbeitung im Dachgeschoss haben wir die fermacell® Gipsfaser Ein-Mann-Platte im Programm. Sie ist mit ihren Abmessungen von 1500 x 1000 x 10 mm gerade für beengte Raumverhältnisse und den Unterkonstruktionsabstand besonders gut geeignet. Konkrete Verarbeitungshinweise finden Sie in der Verarbeitungsanleitung fermacell® Gipsfaserplatten. Auch unser Video: "Dachgeschoss-Ausbau mit fermacell®" zur Verarbeitung kann hier unterstützen.
Im privaten Wohnbereich und auch in Hotels und Verwaltungsgebäuden muss kein Kantenschutz vorgesehen werden. Die fermacell® Gipsfaserplatte ist stabil genug.
Es gibt keine Höhenbeschränkung innerhalb der allgemeinen Bauartgenehmigung der fermacell® Powerpanel H2O. Die Beschränkung in der Höhe ergibt sich aus der projektbezogenen Bemessung / Statik in Bezug auf Wind- und Schneelasten und aus den jeweiligen nationalen Bauwerksanforderungen entsprechend der Bauordnungen (LBO). Dieses erfolgt dann im Zusammenwirken mit den Rechtsverordnungen (z.B. Musterverwaltungsvorschrift technische Baubestimmungen MVV TB bzw. landesspezifischen VV TB), den technischen Regeln/Baubestimmungen wie z.B. der Musterholzbaurichtlinie (MHolzRL) und den allgemein anerkannten Regeln der Technik. (z.B.DIN 4102-4).
Weitere Angaben finden Sie im Handbuch fermacell® Powerpanel H2O im Außenbereich - Planung und Verarbeitung.
Das Wandheizungssystem muss vom Hersteller für die Bekleidung mit Gipsfaserplatten freigegeben sein. Dabei sind die Hinweise des Herstellers zu beachten. Die Vorlauftemperatur der Wandheizung muss auf max. 55° begrenzt sein. Zur Vermeidung von Fugenrissen durch die Aufheiz- und Abkühlphasen empfehlen wir die Fugen der fermacell® Gipsfaserplatten als Klebefuge auszuführen. Nach Herstellervorgabe werden unter Umständen auch andere Fugentechniken möglich sein.
Kreuzfugen sollten bei der Verlegung von fermacell® Gipsfaserplatten, fermacell® Powerpanel Platten und fermacell® Estrichelementen vermieden werden.
Bei der Ausführung von Kreuzfugen gibt es keine Verzahnung. Der vorgesehene "schleppende Verband" - auch im Mauerwerksbau üblich - ergibt eine bessere Festigkeit. Die Gefahr von durchgehenden Rissen ist geringer.
Ein weiterer Nachteil von Kreuzfugen ist das Aufdoppeln der Fugenverspachtelung in diesem Bereich. Die Fugen zeichnen sich deutlicher ab und es führt zu Unebenheiten.
Die maximale dauerhafte Temperaturbelastung für fermacell® Powerpanel H2O, fermacell® Powerpanel TE oder fermacell® Powerpanel HD Platten darf 95 °C nicht überschreiten.
Zementgebundene Platten sind hierfür optimal geeignet. Jahrelang wurden fermacell® Gipsfaser-Platten für Unterdecken im Außenbereich, z. B. bei Dachüberständen, Vordächern, Laubengängen oder Tordurchfahrten eingesetzt. Die fermacell® Powerpanel H2O ist für diesen Einsatzbereich aber die bessere Wahl. Die fermacell Powerpanel H2O kann an Unterdecken im Außenbereich und Dachüberständen gemäß der allgemeinen Bauartgenehmigung Z-31.4-181 eingesetzt werden. Eine objektspezifische Bemessung ist notwendig.
Nein.
fermacell® Gipsfaserplatten sind ein idealer Werkstoff für den kompletten, trockenen Innenausbau und universell für Baumaßnahmen vom Keller bis zum Dach einsetzbar. Sie sind aufgrund ihrer Materialzusammensetzung (Gips und Papierfasern) als Gipsbaustoff bevorzugt für den Innenbereich zu verwenden. Die Platten können auch nach Nutzungsklasse 2, im nicht direkt bewitterten Außenbereich, eingesetzt werden.
Für den Außenbereich sind entsprechend der baulichen und konstruktiven Anforderungen die zementgebundenen fermacell® Powerpanel Produkte einzusetzen.
Die Angaben zu den maximal aufnehmbaren Lasten entnehmen Sie folgender Tabelle. Diese finden Sie auch im Handbuch fermacell® Powerpanel H2O - die Nassraumplatte.
Die fermacell® Powerpanel H2O kann an vorgehängten hinterlüfteten Fassaden und abgehängten Unterdecken im Außenbereich gemäß der allgemeinen Bauartgenehmigung Z-31.4-181 eingesetzt werden. Die Platten benötigen einen dauerhaften Witterungsschutz gemäß der genannten Bauartgenehmigung.
Weitere Details zur Verarbeitung finden Sie im Handbuch:: fermacell® Powerpanel H2O im Außenbereich - Planung und Verarbeitung.
fermacell® Powerpanel HD Platten werden für die außenseitige Beplankung von Außenwänden im Holztafelbau eingesetzt. Dort dienen Sie als Direktbeplankung der Holzständer sowie als aussteifende Platten, mit denen gleichzeitig Brandschutzanforderungen und der Wetterschutz (Putzträgerplatte) erfüllt werden.
Zudem können auch unsere fermacell® Gipsfaserplatten im Außenbereich nach Nutzungsklasse 2, im nicht direkt bewitterten Außenbereich, eingesetzt werden.
Die Struktur von fermacell® Gipsfaserplatten und fermacell® Powerpanel Platten ist in Längs- und in Querrichtung gleich. Man kann sie also sowohl längs als auch quer zur Unterkonstruktion montieren.
Um die optimale Festigkeit zu bekommen, ist es trotzdem ratsam, die jeweils längere Richtung der Platten auf der Unterkonstruktion zu stoßen und die jeweils kürzere quer dazu. Diese sollte dann bei einlagigen Beplankungen - falls möglich - geklebt werden.
Diese Angaben gelten sowohl für Wand- als auch Deckenkonstruktionen.
Ja, das ist möglich. Detaillierte Angaben zu Biegeradien und Verarbeitung finden Sie im Handbuch fermacell® Powerpanel H²O - die Nassraumplatte.
Als Hilfe für die Orientierung für den richtigen Wandaufbau kann unsere Konstruktionsübersicht verwendet werden. Zudem sind viele weitere hilfreiche Dokumente in unserem Downloadbereich zu finden.
Die fermacell® Gipsfaser Produkte bestehen zu 80 % aus Gips, wobei es sich um ein Gemisch aus Natur- und REA-Gips handelt und zu 20 % aus Papierfasern, die in einem Recyclingverfahren aus Altpapier gewonnen werden. Diese beiden Rohstoffe werden zu einem homogenen Gemisch verarbeitet und nach Zugabe von Wasser - ohne weitere Bindemittel - unter hohem Druck zu stabilen Platten gepresst, getrocknet, mit einem wasserabweisenden Mittel hydrophobiert und auf die benötigten Formate zugeschnitten.
Die fermacell® Gipsfaserplatten enthalten keine gesundheitsgefährdenden Stoffe.
Das Fehlen von Leimen schließt jegliche Geruchsbelästigung aus. Platten und Herstellungsverfahren sind vom Institut für Baubiologie Rosenheim im Hinblick auf gesundes Wohnen und Umweltschutz geprüft. Aufgrund der hervorragenden Ergebnisse wurde den fermacell® Gipsfaserplatten das Prüfsiegel "Geprüft und empfohlen vom IBR" verliehen. Desweiteren bestätigt das ECO-Zertifikat die Schadstofffreiheit.
Plattenzuschnitte lassen sich mittels Handkreissäge, Stichsäge (hartmetallbestücktes Sägeblatt) bzw. Fuchsschwanz erstellen. Löcher bzw. runde Ausschnitte können mittels Spiralbohrer (Stahlbohrer) bzw. hartmetallbestückter Lochsäge (Dosenbohrer) erstellt werden.
Die fermacell® Gipsfaserplatte Vapor ist eine homogene, gipsgebundene Trockenbauplatte mit Papierfasern, die werkseitig mit einer Dampfbremse beschichtet ist und eine hydrophobierte Sichtseite besitzt. Sie verbindet die statischen Eigenschaften der fermacell® Gipsfaserplatte mit der bauphysikalischen Funktion einer Dampfbremse. Sie kann sowohl als Direktbeplankung als auch in Kombination mit einer Installationsebene verwendet werden. Die Verarbeitung erfolgt analog der fermacell® Gipsfaserplatte mit den herkömmlichen Werkzeugen und Holzbearbeitungsmaschienen.
Die Oberflächengestaltung der fermacell® Gipsfaserplatte Vapor kann als Spachtel-, Anstrich- oder Putzbeschichtung vorgenommen werden. Eine Befliesung ist ebenfalls zulässig.
Verarbeitungshinweise zu Anschlussdetails sind dem Handbuch: " fermacell® und Hardie® Konstruktionen" zu finden.
Da der fermacell™ Tiefengrund und die fermacell™ Flüssigfolie nur im Verbund mit dem fermacell™ Flexkleber und dem Fliesenbelag eingesetzt wird bzw. eingesetzt werden darf, wird die Haftzugfestigkeit in diesem Verbund bewertet. Das System ist von unabhängigen Instituten so geprüft und zugelassen. Vor der Verlegung des Fliesenbelages kann man die Grundierungs- und Flüssigfolieschicht aber durchaus "abpellen". Darum sollte man z. B. vor Begehen einer solchen Schicht auf dem Trockenestrich zum Schutz eine dünne PE-Folie auslegen und diese dann abschnittweise zurückklappen.
Boden
Nein.
Der fermacell™ Estrichkleber ist ausschließlich für die Verklebung der Stufenfalze der Estrichelemente geprüft und freigegeben. Für die Verlegung von Fliesen muss ein entsprechender Fliesenkleber, wie z. B. der fermacell™ Flexkleber, verwendet werden.
fermacell® Dachboden-Dämmelemente besitzen für die Verbindung eine Nut-/Federausführung. Sie werden in der Fläche nur zusammengesteckt und benötigen weder Kleber noch andere Verbindungsmittel. Nur Fugen im Randbereich bzw. Anschluß an andere Bauteile müssen dicht ausgeführt werden. Hierbei hat sich normaler Bauschaum als 1-Komponenten (1-K) oder 2-Komponenten (2-K) Produkt bewährt.
fermacell™ Rieselschutz-Vlies ist in der Lage durchgehende Spalten von bis 5 mm und Astlöcher bis 25 mm zu überbrücken. Bei breiteren Spalten und größeren Astlöchern empfehlen wir, die Spalten und Löcher auszuschäumen (Bauschaum kann verwendet werden), zu verkleben oder mit fixierten Sperrholz-Platten abzudecken. So verhindert man ein Durchsacken des reißfesten fermacell™ Rieselschutzvlieses.
Ja das ist möglich.
Ist eine spätere Umnutzung des Dachbodens nicht vorgesehen, müssen die Rauspunddielen bzw. die OSB-Platten vor der Verlegung der fermacell® Dachboden-Dämmelemente nachgeschraubt werden. Ist eine spätere Umnutzung zu Wohnzwecken vorgesehen, ist ein stabiler und tragfähiger Untergrund herzustellen. Dazu müssen stabilisiernde Maßnahmen, z. B. durch Aufbringen einer zusätzlichen Holzwerkstoffplatte, durchgeführt werden.
Das fermacell™ Waben-Dämmsystem kann auch unter den genannten Estrichen eingesetzt werden. Sinnvoll ist der Einsatz auf Holzdecken in Verbindung mit einer Trittschalldämmplatte auf dem fermacell™ Wabendämm-System.
Das fermacell™ Waben-Dämmsystem besteht aus der fermacell™ Estrich-Wabe, der fermacell™ Wabenschüttung und dem fermacell® Estrichelement. Die fermacell™ Estrich-Wabe ist eine rückseitig geschlossene Papp-Wabe in 3 bzw. 6 cm Dicke, die mit der speziellen fermacell™ Wabenschüttung gefüllt wird.
Dieses direkt auf der (Roh-)Holzbalkendecke verlegte Waben-Dämmsystem sorgt für deren Beschwerung und führt zusammen mit dem schwimmend verlegten fermacell® Estrichelement zur Minderung der Schallübertragung. Die schalldämmende Wirkung dieses Systems wird durch die Entkopplung der Unterdecke (z. B. durch eine federnde Abhängung) nochmals deutlich verbessert.
Weiterführende Informationen, welche fermacell® Estrichelemente geeignet sind, finden Sie im Handbuch: "fermacell® Bodensysteme – Planung und Verarbeitung"
Da eine Holzdielung nachtrocknen und schrumpfen kann, zudem zusätzlich die Gefahr von herausfallenden Ästen besteht, ist vor dem Einbringen der Ausgleichsschüttung ein diffusionsoffener Rieselschutz zu verlegen. Im Bereich der Dielung ist ggf. vor dem Einbringen der Ausgleichsschüttung ein diffusionsoffener Rieselschutz zu berücksichtigen. Aus Trittschallgründen ist die Verlegung des 30 mm fermacell® Estrichelementes mit Holzfaser (2 E 31) zu empfehlen.
Weitere Hinweise sind im Handbuch fermacell® Bodensysteme Planung und Verarbeitung zu finden.
Da eine Holzdielung nachtrocknen und schrumpfen kann, zudem zusätzlich die Gefahr von herausfallenden Ästen besteht, ist vor dem Einbringen der Ausgleichsschüttung ein diffusionsoffener Rieselschutz zu verlegen. Im Bereich der Dielung ist ggf. vor dem Einbringen der fermacell™ Ausgleichsschüttung ein diffusionsoffener Rieselschutz zu berücksichtigen. Aus Trittschallgründen ist die Verlegung des 30 mm fermacell® Estrichelementes mit Holzfaser (2 E 31) zu empfehlen.
Weitere Hinweise sind im Handbuch: fermacell™ Bodensysteme Planung und Verarbeitung zu finden.
Unter der fermacell™ Gebundenen Schüttung T darf keine Dampfsperre oder Dampfbremse verlegt werden.
Der Untergrund für die fermacell Gebundene Schüttung T muss tragfähig, sauber, dauertrocken und frei von Trennmitteln sein. Um die notwendige Haftung zu gewährleisten, ist der Untergrund zu grundieren. Auf eine Trennlage, Rieselschutz, PE-Folie ist zu verzichten.
Der Einbau einer Dampfsperre über der fermacell™ Gebundenen Schüttung T kann aus bauphysikalischen Gründen notwendig sein und ist evt. mit einem Sachverständigen zu klären. Im Handbuch fermacell™ Bodensysteme - Planung und Verarbeitung, ist der fachgerechte Einbau beschrieben.
Die fermacell™ Gebundene Schüttung T besteht aus recyceltem Schaumkunststoff (Korngrößen 1-4 mm) und einem zementären Bindemittel. Sie ist nach dem Anmischen ca. 30 Minuten verarbeitbar und ist nach ca. 6 Stunden betretbar. Nach ca. 24 Stunden können die fermacell® Estrichelemente darauf verlegt werden. Die fermacell™ Ggebundene Schüttung T ist unter allen fermacell® Estrichelementen sowie unter dem fermacell® Powerpanel TE einsetzbar. fermacell™ Gebundene Schüttung T kann auch unter anderen Estrich-Arten, wie z.B. Gussasphalt, Zement- und Anhydritestrich, verwendet werden. Die Druckfestigkeit ist dabei zu beachten! Weitere Informationen sind in unserem Produktdatenblatt zu finden.
Die Anwendungsgebiete und Voraussetzungen sowie die fachgerechte Verarbeitung sind im Handbuch: fermacell® Bodensysteme - Planung und Verarbeitung beschrieben.
Nein.
Die fermacell™ Wärmedämmschüttung ist für den Einbau unter fermacell® Estrichelemente zu weich und dafür deshalb nicht geeignet.
Für weitere Informationen steht ein Produktdatenblatt zur Verfügung.
Unter fermacell® Estrichelementen sind ausschließlich die fermacell™ Ausgleichsschüttung und die fermacell™ Gebundene Schüttung geprüft und zugelassen.
fermacell™ Wärmedämmschüttung besteht aus einem natürlichen, geblähten Perlit. Sie ist hervorragend geeignet zur lückenlosen Wärmedämmung von Hohlräumen, z.B. in Holzbalkendecken, Dächern und Dachschrägen oder Ständerwänden.
fermacell™ Wärmedämmschüttung ist aufgrund der Druckfestigkeit nicht geeignet als Ausgleichsschüttung unter fermacell® Estrichelementen!
Weitere Details finden Sie im Produktdatenblatt fermacell™ Wärmedämmschüttung. Unbenutzte fermacell™ Wärmedämmschüttung kann zur Bodenverbesserung eingesetzt werden!
Die fermacell™ Ausgleichsschüttung ist ein speziell getrocknetes, mineralisches Porenbetongranulat. Die eckig gebrochenen Granulate mit unterschiedlicher Korngröße und einer rauhen Kornoberfläche verkrallen sich beim Ausschütten und Abziehen. Aufgrund der Korngröße wird die erforderliche Standfestigkeit erst bei einer Mindestschütthöhe von 10 mm erreicht.
Die maximale Schütthöhe der fermacell™ Ausgleichsschüttung beträgt 100 mm im Anwendungsbereich 1 (privater Wohnbereich). In den übrigen Anwendungsbereichen 60 mm.
Ein Nachverdichten ist generell nicht erforderlich. Die Schütthöhe kann aber durch Brand- oder Schallschutzvorgaben vorgegeben sein. Weiterhin kann die Schütthöhe durch die Verwendung großformatiger Fliesen begrenzt werden. Der Einsatz von Fußbodenheizungen oder geeigneten Mineralwoll-Dämmplatten auf der Ausgleichsschüttung erfordert eine Abdeckplatte, z. B. eine 10 mm fermacell® Gipsfaser-Platte.
Eine übersichtliche Darstellung finden Sie im Handbuch fermacell™ Bodensysteme – Planung und Verarbeitung.
Nein. Das fermacell® Therm25™ Element vereint Lastverteilschicht und Fußbodenheizung in einem System.
Als Teil des Systems wird eine fermacell® Gipsfaserplatte verwendet, welche als zusätzliche Lage oberhalb (Variante 1) oder unterhalb (Variante 2) der fermacell® Therm25™ Elemente verklebt und geschraubt/geklammert wird.
In Variante 3 können fermacell® Therm25™ Elemente auch ohne zusätzliche fermacell® Gipsfaserplatte direkt auf einen ebenen, tragfähigen Untergrund verklebt werden.
Detaillierte Installationshinweise finden Sie in der Unterlage fermacell® Therm25™ Elemente - Planung und Verarbeitung.
Ja, die fermacell® Therm25™ Elemente dienen als optimale Trägerplatte für die Wandheizung.
Nach Verlegung der Heizrohre kann eine zusätzliche Lage fermacell® Gipsfaserplatten oder – je nach Anwendungsgebiet – eine zusätzliche Lage fermacell® Powerpanel H₂O befestigt werden.
Stehen die Wandflächen frei zur Verfügung und werden nicht von Möbelstücken versperrt,
entwickeln Wandheizungen eine behagliche Strahlungswärme. Ein rundum behagliches Wohngefühl kann durch die Kombination der Wandheizung mit der Fußbodenheizung erschaffen werden.
Detaillierte Installationshinweise finden Sie in der Unterlage: "fermacellTM Therm25™ Fußbodenheizungselemente- Planung und Verarbeitung"
Ja, fermacell® Therm25™ Elemente sind für Feuchträume der Wassereinwirkungsklassen W0-I, W1-I und sogar W2-I geeignet.
Im Bereich W1-I ist die Fläche zusätzlich mit einer geeigneten Abdichtung zu versehen. Bei Verwendung von fermacell® Therm25™ Elementen im Bereich W2-1 (hohe Feuchtebeanspruchung) ist die Fläche mit einer Lage fermacell® Powerpanel H₂O abzudecken und entsprechend abzudichten. Dies ist nur möglich in Verlegevariante 1.
Detaillierte Installationshinweise finden Sie in der Unterlage: "fermacellTM Therm25™ Fußbodenheizungselemente- Planung und Verarbeitung"
Im Bereich vor Heizkreisverteilern ist oft eine hohe Anzahl an Rohren vorhanden.An diesen Stellen wird empfohlen, fermacell® Therm25™ Rund Elemente zu verlegen. Reichen die vorhandenen Führungen nicht aus, können zusätzliche Fräsungen direkt in die Therm25™ Elemente erstellt werden. Dafür eignen sich Nutfräser d = 16 mm oder auch Handkreissägen.
Falls eine Verwendung von fermacell® Therm25™ Elementen in diesen Bereichen nicht mehr möglich ist, wird empfohlen, den Bereich bei der Verlegung auszusparen und nach der Rohrverlegung mit Füllstücken aus fermacell® Gipsfaserplatten, fermacell™ Ansetzbinder oder der fermacell™ Gebundenen Splittschüttung auszufüllen.
Detaillierte Installationshinweise finden Sie in der Unterlage fermacell Therm25 - Planung und Verarbeitung.
Je nach Installationsvariante, müssen unterschiedliche Schrauben zur Befestigung der fermacell® Therm25™ Elemente verwendet werden:
Variante 1 mit oberseitiger Abdeckplatte:
Bei 10 mm Abdeckplatte: fermacell™ Schnellbauschrauben 3,9 × 22 (oder Spezial-Spreizklammern in gleicher Länge)
Bei Abdeckplatten > 10 mm fermacell™ Schnellbauschrauben 3,9 × 30 (oder Spezial-Spreizklammern in gleicher Länge)
Bei 12,5 mm fermacell® Powerpanel H2O als Abdeckplatte: fermacell™ Powerpanel TE Schrauben 3,5 x 23 mm (oder Spezial-Spreizklammern in gleicher Länge)
Variante 2 mit unterseitiger Abdeckplatte:
fermacell™ Powerpanel H₂O Schrauben 3,9 × 35 oder Spezial-Spreizklammern (Klammerlänge
ca. 32–35 mm)
Bei Variante 3 werden keine Schrauben benötigt.
Detaillierte Installationshinweise finden Sie in der Unterlage: fermacell® Therm25™ Fußbodenheizungselemente- Planung und Verarbeitung
Es gibt 2 unterschiedliche fermacell™ Therm25 Schablonen:
fermacell™ Therm25™-167 Schablone bei Verwendung von fermacell® Therm25™ Elementen 167mm Verlegeabstand
fermacell™ Therm25™-125 Schablone bei Verwendung von fermacell® Therm25™ Elementen 125mm Verlegeabstand
Die fermacell™ Therm25 Schablone hat das Format der fermacell® Gipsfaserplatte (1500×1000 mm) und wird vor der Verklebung exakt an der Stelle auf den fermacell® Therm25™ Elementen platziert, wo später die Abdeckplatte verlegt werden soll.
Bei Nutzung des fermacell™ Therm Klebers werden min. 9 Fixierungspunkte pro Abdeckplatte (1500x1000 mm) benötigt. Damit diese gleichmäßig verteilt sind, sollte genau 1 Fixierung pro grau hinterlegtem Feld erfolgen.
(Hinweis: Bei Nutzung des fermacell™ Estrichklebers müssen weiterhin alle Fixierungspunkte der Schablone verwendet werden).
Werden bei der Überprüfung der Felder Heizrohre in den Löchern sichtbar, müssen diese gekennzeichnet oder abgeklebt werden, damit an diesen Stellen kein Befestigungs-mittel angebracht wird.
Anschließend können der fermacell™ Therm Kleber bzw. fermacell™ Estrichkleber und die fermacell® Gipsfaserplatte als Abdeckplatte aufgebracht werden. Die Schablone wird in der gleichen Ausrichtung auf die Abdeckplatte gelegt und die Abdeckplatte mit mind. 9 (bzw. 59 oder 70 beim fermacell Estrichkleber) Schrauben / Klammern befestigt.
Pro Palette fermacell® Therm25™ Elemente liegt eine fermacell™ Therm25 Schablone automatisch bei. Diese kann bei Bedarf auch separat nachbestellt werden:
fermacell™ Therm25™-167 Schablone: 79190
fermacell™ Therm25™-125 Schablone: 79189
Detaillierte Installationshinweise finden Sie in der Unterlage:"fermacellTM Therm25™ Fußbodenheizungselemente- Planung und Verarbeitung". Auch ein hilfreiches Installatinsvideo steht zur Verfügung.
Ja. Bei Variante 3 können fermacell® Therm25™ Elemente auch ohne zusätzliche fermacell® Gipsfaserplatte direkt auf einen ebenen, tragfähigen Untergrund verklebt
Für die Installation der fermacell® Therm25™ Elemente stehen zwei unterschiedliche fermacell™ Klebstoffe zur Verfügung. Die Auswahl des geeigneten Produkts erfolgt abhängig vom jeweiligen
Anwendungsbereich des Projekts:
Für Projekte im Anwendungsbereich 1 und 2: fermacell™ Therm Kleber (oder fermacell™ Estrichkleber)
Für Projekte im Anwendungsbereich 3 und 4: fermacell™ Estrichkleber
Die fermacell™ Therm Schablonen wurden mit der Einführung des fermacell™ Therm Klebers so angepasst, dass diese für die Installation mit beiden Klebern verwendet werden können.
Bei der Installation mit dem fermacell™ Therm Kleber ist bei Variante 1 mit oberseitiger Abdeckplatte genau 1 freier Fixierungspunkt pro grau hinterlegter und nummerierter
Fläche auf dem fermacell® Bodenelement zu nutzen:
Bei fermacell®Therm25™-125 und -167 somit 9 Fixierungspunkte
Bei der Installation mit dem fermacell™ Estrichkleber sind bei Variante 1 mit oberseitiger Abdeckplatte weiterhin alle freien Fixierungspunkte der Schablonen für fermacell® Therm25™ Elemente
(unter denen sich kein Heizrohr befindet) zu nutzen:
Bei fermacell® Therm25™-125 bis zu 59 Fixierungspunkte
Bei fermacell® Therm25™-167 bis zu 70 Fixierungspunkte
Informationen zu den Anwendungsbereichen und detaillierte Installationshinweise finden Sie in der Unterlage: "fermacellTM Therm25™ Fußbodenheizungselemente- Planung und Verarbeitung".
Im normalen Wohnbereich ist der Einsatz der 25 mm Estrichelemete (2 E 22) ausreichend. Sind höhere Belastungen benötigt z.Bsp in Bürogebäuden, ist der Einsatz einer zusätzlichen lastverteilenden Plattenlage 10 mm Gipsfaser notwendig. Dabei sind auch Veränderungen im Wärmedurchlasswiderstand zu berücksichtigen. Informationen dazu findet man im Handbuch: fermacell® Bodensysteme - Planung und Verarbeitung.
Die Verwendung einer zusätzlichen Lage ermöglicht zudem den Einsatz großformatiger Fliesen. Zu diesem Thema finden Sie in unserem FAQ-Center Hinweise unter dem Suchbegriff Fliesen"
fermacell® Estrichelemente wiegen max. 32 kg/m². Dadurch wird die Decke nur geringfügig belastet. Mit dem Waben-Dämmsystem erhöht sich das Gewicht um ca 45 kg/m², was bei Holzbalkendecken jüngerer Baujahre ohne sichtbare Mängel oder Bauschäden keinen gesonderten statischen Nachweis erfordet, da hier bei der ursprünglichen statischen Berechnung eine Verkehrslast von 200kg/m² berücksichtigt worden sein sollte. Bei der Altbaumodernisierung sollte unbedingt ein Statiker hinzugezogen werden.
Zu beachten ist, dass die Estrich-Wabe grundsätzlich direkt auf der Rohdecke verlegt und dann mit der fermacell™ Wabenschüttung gefüllt wird. Ist ein Höhenausgleich von mehr als 3 mm erforderlich, erfolgt dieser mit der fermacell™ Ausgleichsschüttung oberhalb der Wabe.
Weitere Hinweise zur fachgerechten Ausführung sind im Handbuch fermacell® Bodensystem - Planung und Verarbeitung zu finden.
Ja, wir unterstützen Sie mit einer professionellen Verlegeplanung – individuell auf Ihr Bauvorhaben abgestimmt.
Einen kostenferien und unverbindlich individuellen Verlegeplan inkl. Materialliste mit Mengenübersicht, Wärmeleistungsberechnung pro Raum und Raumplan zur einfachen Umsetzung erhalten Sie unter: XXXXXXX.
Das fermacell® Therm25™ Element vereint Lastverteilschicht und Fußbodenheizung in einem System.
Es gibt 3 Aufbauvarianten:
Bei den Varianten 1 und 2 wird ergänzend zum System eine weitere fermacell® Gipsfaserplatte verwendet, welche als zusätzliche Lage oberhalb oder unterhalb der fermacell® Therm25™ Elemente verklebt und geschraubt/geklammert wird.
Je nach benötigter Nutzlast / Einzellast (also dem projektspezifischen Anwendungsbereich) kann die erforderliche Dicke der zusätzlichen fermacell® Gipsfaserplatte dabei variieren.
Bei Variante 3 können fermacell® Therm25™ Elemente auch ohne zusätzliche fermacell® Gipsfaserplatte direkt auf einen ebenen, tragfähigen Untergrund verklebt werden.
Variante 1:
Oberseitig Abdeckung mit einer zusätzlichen fermacell® Gipsfaserplatte, auf fermacell® Therm25™ Element vollflächig verklebt und fixiert
Variante 2:
Unterseitig zusätzliche fermacell® Gipsfaserplatte, fermacell® Therm25™ Element wird darauf vollflächig verklebt und fixiert
Oberseitige, vollflächige Spachtelung
Variante 3*:
fermacell® Therm25™ Element wird vollflächig auf den ebenen, tragfähigen Untergrund verklebt Oberseitige, vollflächige Spachtelung
* Hinweis: keine Schall- bzw. brandschutztechnischen Verbesserungen der Rohdecke durch fermacell® Therm25™ Elemente
Detaillierte Installationshinweise finden Sie in der Unterlage: "fermacellTM Therm25™ Fußbodenheizungselemente- Planung und Verarbeitung".
Dämmstoffe zur zusätzlichen Wärme- und Schalldämmung sowie für den Höhenausgleich unter fermacell® Estrichelementen müssen von fermacell® James Hardie dafür freigegeben sein. Unsere freigegebenen Dämmstoffe weisen die notwendige Festigkeit auf und sind auf die Eigenschaften der Estrichelemente und auf die geforderte Belastbarkeit abgestimmt. Eine Liste entsprechender Dämmstoffe finden Sie hier.
Zusätzliche Angaben zur Trittschallverbesserung sind im Handbuch:" fermacell®™ Bodensysteme - Planung und Verarbeitung" und in unserer Dämmstoffliste nachzulesen. Für sichtbare Holzbalkendecken wird zur effektiven Trittschallverbesserung u.a. das fermacell®™ Waben-Dämmsystem empfohlen.
Nein, das ist nicht zulässig.
Böden in Garagen sind in der Regel hohen Lasten ausgesetzt, z.B. durch Autos oder das Nutzen von Wagenhebern.
Soll nur ein Lagerraum entstehen, kann fermacell® Powerpanel TE eingesetzt werden. Bei einer Umnutzung (Nachmieter) besteht allerdings weiterhin die Gefahr, dass eine Nutzung als Garage erfolgt (zu hohe Lasten).
Wärmedämmung von oben
Am geeignetsten sind Estrichelemente mit Styropor Kaschierung. Hier stehen Elemente mit 20 oder 30 mm Dämmstoffdicke zur Auswahl. Es ist sinnvoll diese Elemente durch entsprechende Dämmstoffe zu ergänzen. Hier hilft Ihnen unsere Dämmstoffliste weiter, die geprüfte und zugelassene Dämmstoffe auflistet.
Bei unebenen Rohdecken besteht die Möglichkeit mit fermacell™ Ausgleichsschüttung oder fermacell™ Nivelliermasse den Boden zu egalisieren.
Grundsätzlich ist für die Verlegung der fermacell® Estrichelemente ein trockener und ebener Untergrund erforderlich.
Nach den Bauvorschriften ist die Bodenplatte gegen aufsteigende Feuchtigkeit und drückendes Wasser abzudichten. Ist dieses nicht durchführbar (z. B. in Altbauten), muss die Bodenplatte vor Verlegung der fermacell® Estrichelemente abgedichtet werden. Die nachträgliche Abdichtung der Bodenplatte muss gem. DIN 18 533 mit einer Bitumenbahn oder Kunststoff-Dichtungsbahn ausgeführt werden.
Da in einem ungeheizten Wintergarten kurzfristig sehr große Temperaturschwankungen und damit die erhöhte Gefahr von Kondensat in den Baustoffen besteht, sollten hier nicht die gipsgebundenen fermacell® Gipsfaser-Estrichelemente sondern die feuchteresistenten fermacell® Powerpanel TE Estrichelemente eingesetzt werden. Es empfiehlt sich, die Elemente auf einer druckfesten Dämmschicht, z.B. aus Hartschaum, schwimmend zu verlegen.
Weitere Hinweise sind dem Handbuch: "fermacell®™ Bodensysteme - Planung und Verarbeitung" zu entnehmen.
Die Verlegung von Estrichelementen in einem Spitzboden macht nur Sinn, wenn dieser bewohnt (gedämmt/beheizt) wird. In diesem Fall ist der Temperaturunterschied zwischen Ober- und Unterseite der Decke so gering, dass die Verlegung einer Dampfsperre entfallen kann. Eine Dampfsperre ist nur dann sinnvoll, wenn die Temperaturunterschiede gravierend sind (z. B. gegen Außenklima). Dies betrifft sowohl Massiv- als auch Holzbalkendecken.
Nein, das ist nicht möglich.
Die fermacell® Estrichelemente benötigen eine vollflächige Auflage, die ausreichend tragfähig, eben und trocken sein muss. Auf den Holzbalken muss also eine ausreichend dimensionierte, nicht federnde Beplankungsschale vorhanden sein, z. B. aus Brettern/Dielen oder geeigneten Holzwerkstoffplatten. Ist für den Estrich wenig Aufbauhöhe vorhanden, besteht die Möglichkeit, diese Beplankungsschale zwischen den Holzbalken anzuordnenden.
fermacell® Estrichelemente bestehen aus den gleichen Gipsfaserplatten, die auch an Wand und Decke verwendet werden. Die Anwendung wäre also theoretisch möglich.
Praktisch sprechen einige Gründe dagegen:
nicht immer ist eine 2-lagige Beplankung notwendig,
der Fugenanteil ist größer,
die Schalldämmung der Wandkonstruktion wird durch die Verklebung und damit Steifigkeit der Plattenlagen schlechter,
brandschutztechnisch gibt es keine direkten Nachweise,
und nicht zuletzt: der m²-Preis ist höher.
Es können verschiedene elastischen Bodenbelege auf fermacell® Estrichelementen verlegt werden, wie Teppich, Laminat, Kork, PVC, Linoleum, Elastomer, LVT-Designbeläge.
Genauere Infomationen dazu finden Sie in der technischen Dokumentation: "Verarbeitungsrichtlinien elastische Bodenbeläge auf fermacell™ Bodensystemen".
Für geklebte Parkettfußböden sind nur solche Parkettklebesysteme zu verwenden, die ausdrücklich vom Klebstoffhersteller für das jeweilige Estrichelement freigegeben sind. Die Verarbeitung hat nach den Richtlinien des Klebstoffherstellers zu erfolgen.
Hierzu steht eine Zusammenstellung von Kleberherstellern und deren System zum Download zur Verfügung.
Hinweise zur korrekten Verarbeitung von Parkett auf fermacell® Estrichelementen finden sie im Handbuch: "fermacell®™ Bodensystem - Planung und Verarbeitung" und in der technischen Dokumentation: Parkett und andere Beläge aus Holz auf fermacellTM Bodensystemen.
Die fermacell® Estrichelemente eignen sich als Untergrund für die Direktverklebung von Mehrschichtparkett nach DIN EN 13489 (z. B. Fertigparkett-Elemente) und Mosaikparkett nach DIN EN 13488. Letzteres ist in einem Muster (z. B. Fischgrät- oder Würfelmuster) zu verlegen, da dies die Ausdehnung des Parkettfußbodens bei einer möglichen Quellung in verschiedene Richtungen ermöglicht.
Die Verarbeitung von Mosaikparkett in einer anderen Verlegerichtung oder die Verwendung anderer Massivholzsorten und Parkettarten darf nur nach Freigabe des Klebstoffherstellers erfolgen. Informationen zu Parkettklebern finden Sie auch in unserer Empfehlungsliste.
Weitere Hinweise finden Sie in unserem Handbuch: "fermacell® Bodensysteme - Planung und Verarbeitung".
fermacell® Estrichelemente sind ab Werk mit einer Grundierung versehen. Eine zusätzliche Grundierung ist erforderlich, falls der Kleberhersteller eine systemgebundene Grundierung vorschreibt.
Die Entkopplungsmatte wird häufig zur Rissüberbrückung bei Massivestrichen eingesetzt bzw. empfohlen. Aufgrund der Materialeigenschaften von fermacell® Estrichelementen ist hier eine Entkopplungsmatte nicht erforderlich.
Geeignete Estrich Aufbauten finden Sie im Handbuch: "fermacell®™ Bodensysteme – Planung und Verarbeitung".
Standardformate
Fliesen und Natursteinplatten mit einer Kantenlänge von maximal 330 mm dürfen grundsätzlich auf allen fermacell® Estrichelementen verwendet werden.
Werden Trittschalldämmplatten aus Mineralwolle oder mit Mineralwolle kaschierte fermacell® Estrichelemente verwendet, sind Naturstein- oder Terrakotta-Fliesen nicht zugelassen.
Auf fermacell® Gipsfaser Estrichelementen erfolgt die Fliesenverlegung im Dünnbettverfahren. Bei der Verwendung von fermacell™ Flexkleber kann auf eine Grundierung verzichtet werden. Auf fermacell® Powerpanel TE kann die Verlegung der Fliesen im Dünn- oder Mittelbettverfahren erfolgen. Bei der Verwendung von fermacell™ Flexkleber ist eine Grundierung (z. B. mit fermacell™ Tiefengrund) notwendig.
Großformatige Fliesen
fermacell® Estrichelemente sind für die Verlegung von Steinzeugfliesen mit unbegrenzter Kantenlänge geeignet. Bei der Verlegung sind einige Vorgaben zwingend einzuhalten. Weitere Informationen sind hierzu in der Fliesenliste zu finden.
Weitere notwendigen Angaben finden Sie in unserem Handbuch: "fermacell®™ Bodensysteme – Planung und Verarbeitung", sowie in der Unterlage: "Verarbeitungsrichtlinien Fliesenbeläge auf fermacell Bodensystemen". Für die Verklebung dürfen ausschließlich freigegebene Systeme eingesetzt werden. Hinweise finden Sie in der selbigen Unterlage.
Es können verschiedenste Dämmschichten unter fermacell® Estrichelementen verlegt werden. Genauere Infomationen dazu finden Sie in unserer Unterlage: "Verarbeitungsrichtlinien zusätzliche Dämmstoffe unter fermacell Bodensystemen"
Die Knirschgeräusche beim Begehen entstehen in der Regel nicht durch das fermacell® Estrichelement, sondern durch den Einsatz von Fremdschüttungen oder einer anderen Ursache im Unterbau.
Die wesentlichen Vorteile der fermacell® Estrichelemente im Vergleich zu den bekannten Nassestrichen, wie Zementestrich, Fließestrich, Anhydritestrich, etc. sind: kurze Einbauzeit, schnelle Nutzbarkeit, keine Baufeuchte, geringe Aufbauhöhen, geringes Gewicht.
Diese Vorteile sind sehr anschaulich dargestellt im abgebildeten Video, anzuschauen auf der fermacell® Website. Video zu Vorteilen fermacell® Bodensysteme gegenüber Nassestrichen / Fließestrichen
Die bauphysikalischen Kenndaten für die fermacell® Estrichelemente und die fermacell™ Schüttungen sind dem Handbuch:" fermacell®™ Bodensysteme- Planung und Verarbeitung" zu entnehmen. Die Angaben für zusätzliche Dämmstoffe fragen Sie bitte beim entsprechenden Dämmstoffhersteller ab.
Auf der Oberseite der fermacell® Estrichelemente befindet sich die Bedruckung (mittig: "fermacell® Estrichelemente", auf dem Stufenfalz: Schriftzug mit Produktbezeichnung, CE-Kennzeichnung, Barcode, etc.). Die Verlegung erfolgt im Raum von links nach rechts.
Die Materialeigenschaften der Estrichelemente sind auf beiden Seiten gleich. Es wäre also prinzipiell egal, welche Seite oben liegt.
Bei der Verlegung muss lediglich auf die richtige Anordnung der Stufenfalze geachtet werden. Die Elemente werden dabei immer von oben aufgelegt, nie untergeschoben!
Bei Aufbauten mit fermacell® Estrichelementen wird sehr häufig von "Systemen" gesprochen.
Im Gegensatz zu Wandkonstruktionen bauen Fußbodenkonstruktionen im wahrsten Sinne des Wortes aufeinander auf. Das heisst, das schwächste Glied in diesem Aufbau bestimmt die Leistung der gesamten Konstruktion. Das fermacell® Estrichelement übernimmt die Lastaufnahme und die Lastverteilung. Damit dieses gewährleistet ist, muss der Unterbau (z.B. Schüttung, Dämmstoff) eine Mindestfestigkeit haben. Die in unseren fermacell® Handbüchern dargestellten Aufbauten und Produkte sind geprüft und gewährleisten diese Festigkeit. Selbstverständlich kann es auf Grund baulicher Anforderungen passieren, dass der benötige Aufbau in den Unterlage:n nicht erwähnt ist. Setzen Sie sich bitte in solchen Fällen mit unserer technischen Kundehotline in Verbindung:
0800 - 3864 001 oder kontakt@jameshardie.com.
Das fermacell® Estrichelement 2 E 22 ist zur Verlegung auf Fußbodenheizungs-Systemen im Anwendungsbereich 1 (Wohngebäude) auch im privaten Bad geprüft und freigegeben. Ist der Einbau einer bodengleichen Dusche vorgesehen ist der Einbau des fermacell® Estrichelementes fermacell® Powerpanel TE erforderlich.
Die fermacell® Powerpanel TE Estrichelemente sind als zementäre Produkte auch für öffentlichen Nassbereich geeignet und für den Badausbau einsetzbar. Die zur Verfügung stehende Höhe für den Fußbodenaufbau und ein planebener und trockener Untergrund sind entscheidende Voraussetzungen für den Einbau von fermacell® Powerpanel PP TE auf zugelassenen Fußbodenheizungs-Systemen. Der ggf. notwendige Niveauausgleich ist entsprechend der Verlegerichtlinien, wie in der Unterlage: "fermacell® Bodensysteme - Planung und Verarbeitung" dargestellt, auszuführen.
Weitere Informationen zu Fußbodenheizungssystemen finden Sie in der Unterlage: "fermacellTM Therm25TM Fußbodenheizungssyteme - Planung und Verarbeitung".
Ja, sie kann in Feuchträumen (Bereich bis W2-I gem. DIN 18534) als obere Beplankung von fermacell® Therm25™ Estrichelementen verwendet werden.
In Feuchträumen ohne fermacell® Therm25™ Estrichelementen sollte das Estrichelement fermacell® Powerpanel TE eingesetzt werden.
Die 10 mm Gipsfaserplatte kann verwendet werden um Höhendifferenzen zwischen verschiedenen Bodenbelägen auszugleichen (z. B. zwischen Teppichboden und Parkett). Hierzu kann die fermacell® Gipsfaserplatte als 3.Lage mit den Estrichelementen verklebt und verschraubt bzw. verklammert werden. Die fachgerechte Verlegung der 3.Lage ist in der "Verarbeitungsanleitung fermacell® Estrichelemente" beschrieben. Die verschiedenen Bodenbeläge sind entsprechend der Verarbeitungsanleitungen der Hersteller zu verlegen.
Die Verwendung von 10 mm Gipsfaserplatten zum Höhenausgleich auf Massivböden oder Holzwerkstoff-Platten ist nicht zulässig.
Mit fermacell® Estrichelementen kann aufgrund des Stufenfalzes auch im Bereich von Türdurchgängen eine feste (kraftschlüssige) Verbindung hergestellt werden.
Allgemeine Fragen
fermacell™ Fugenkleber und fermacell™ Estrichkleber sind einkomponentige PU-Klebstoffe, die sich im abgebundenen Zustand nur schwer bzw. gar nicht entfernen lassen.
Folgendes sollte im Vorfeld unbedingt beachtet werden:
1.Hände mit Handschuhen schützen! Frisch verschmutzte Hände dürfen nicht mit Verdünnung gereinigt werden. Dies sollte mit viel Wasser und Seife geschehen. Auf der Haut ausgehärteter Kleber kann durch ausdauerndes Einmassieren von Fett bzw. Creme entfernt werden. Fett oder Creme kann hilft auch prophylaktisch gegen Verschmutzungen der Haut helfen.
2.Werkzeuge von frischen Verschmutzungen mit Lösemitteln reinigen. Werkzeuge lassen sich im Nachhinein auch mit speziellen Reinigern von Kleberresten befreien.
3.Grobe, ausgehärtete Verschmutzungen vorher mechanisch entfernen.
Die Übereinstimmungserklärung ist für den Nachweis der fachgerechten Ausführung gemäß ABP P-3981/9177 erforderlich und vom Verarbeiter nachzuweisen. Der ausführende Fachunternehmer/Verarbeiter erklärt damit, dass er die Bauart des fermacell™ Fußbodensystems übereinstimmend mit dem Verwendbarkeitsnachweis eingebaut hat.
Gipsfaserplatten
Die fermacell® Gipsfaserplatten und fermacell® Estrichelemente können an allen Wand- und Bodenflächen mit haushaltsüblicher Nutzung eingesetzt werden. Diese Flächen werden nur kurzzeitig und geringfügig bis mäßig mit Spritzwasser belastet.
Dabei wird in den durch Wasser beanspruchten Bereichen im häuslichen Bad (gesamte Bodenfläche, Wände hinter bzw. über Wannen und Duschen) auf der Plattenoberfläche eine Abdichtung gefordert. fermacell®James Hardie bietet hierfür ein geprüftes System an, welches aus dem fermacell™ Tiefengrund, der fermacell™ Flüssigfolie und dem fermacell™ Flexkleber für die Verfliesung besteht.
Zementgebundene Powerpanel Platten
fermacell® Powerpanel H2O sind für Wand-und Deckenkonstruktionen und fermacell® Powerpanel TE für Fußbodenaufbauten in häuslichen Feuchträumen (Bäder, Duschen) und darüber hinaus in öffentliche Bereichen (Schwimmbäder, Wellnessbereiche, Sanitärräume) und gewerblichen Bereichen (z. B. Großküchen, Brauereien, Molkereien) geeignet. Im häuslichen Bereich ist es ausreichend, Befestigungspunkte und Fugen zusätzlich abzudichten. Die flächige Abdichtung auf der Plattenoberfläche kann entfallen.
Für die Verwendung der fermacell® Powerpanel H2O sind in öffentlichen Bereichen die jeweils spezifischen Anforderungen an die Auswahl der Unterkonstruktion, des notwendigen Korrosionsschutzes und der fachgerechten Abdichtung zu beachten.
Ausführliche Hinweise zur Planung und Verarbeitung sind in der Handbuch: fermacell® Powerpanel H2O-Die Nassraumplatte enthalten.
Der Einsatz von fermacell® Powerpanel H2O als vorgehängte hinterlüftete Fassade sowie als Unterdecke im Außenbereich ist durch die Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) Z 31.4-181 geregelt.
Ja, James Hardie bietet hier eine Lösung in Zusammenarbeit mit PCI. Wir empfehlen hier die Verwendung von fermacell® Powerpanel TE mit einem Fliesenbelag.
In Abstimmung mit PCI raten wir zu folgenden Verarbeitungsschritten:
Untergrund mit ausreichendem Gefälle; bei Bedarf Aufbringen eines Gefällekeiles im Verbund oder mit fermacell™ Gebundener Schüttung.
Verlegen der fermacell® Powerpanel TE-Platten, Stufenfalz verklebt sowie verschraubt bzw. verklammert .
Im Boden-Wand-Übergang das Sicherheitsdichtband PCITM Pecitape 120* mit PCITM Seccoral 2K Rapid* einkleben, Auch im vorderen Bereich die Fläche mit PCITM Seccoral 2 K Rapid und PCITM Pecitape 120* eindichten, um eine Hinterwanderung durch Wasser auszuschließen.
Die gesamte Fläche mit der flexiblen Dichtschlämme PCITM Seccoral 2K Rapid* (Mindesttrockenschichtdicke: 2 mm) abdichten, PCITM Seccoral 2K Rapid* hierbei auch entsprechend an der Wand hochführen.
Verlegen des keramischen Belages mit dem Fließbettmörtel PCITM Nanoflott Light* oder PCITM Rapidflott*.
Verfugen des Belages mit PCITM Nanofug Premium*.
Ausführen der elastischen Fugen mit PCITM Silcoferm S*.
* Für die Verarbeitung der PCI-Produkte sind die Aussagen in den jeweils aktuellen technischen Merkblättern zu beachten. Bitte wenden Sie sich dazu direkt an PCI.
Alle nationale und europäische Zulassungen für fermacell® und Aestuver® Produkte findet man im Downloadbereich unserer Webseite www.fermacell.de
Aufgrund unterschiedlicher Witterungsverhältnisse oder erhöhter Temperatur- und Feuchteunterschiede, empfehlen wir den Einsatz von fermacell® Powerpanel H2O .
Garagen und Carpots
Bei Gartenhäusern und Carports handelt es sich um untergeordnete Bereiche für die Baustoffe nicht zwingend eine Zulassung benötigen. Aus diesem Grund sind Vereinfachungen bei der Ausführung möglich. Das betrifft zum Beispiel Fugentechniken oder Oberflächenbeschichtungen.
Für die Verwendung der fermacell® Powerpanel H2O Platten im Wand- und Deckenbereich von Carports und ähnlichen Anwendungen im privaten Bereich ist eine Fugenausbildung mit Klebefuge möglich. Die Plattenoberflächen können nach erfolgter Verspachtelung entweder mit dem fermacell™ Rollputz oder einem geeignetem Anstrichsystem versehen werden. Werden die Platten nur stumpf gestoßen, muss die Fläche mit einem vollflächig armierten Putzsystem versehen werden. Zudem sind unsere Gipsfaserplatten im nicht direkt bewitterten Außenbereich nutzbar, z.B. bei Carpot Decken oder Dachuntersichten).
Hochbau
Für Fassaden und Unterdecken im Hochbau liegt für die Powerpanel Platten eine Zulassung vor. Die konstruktiven Vorgaben sind hier zwingend zu beachten.
Für die Oberflächengestaltung in diesem Bereich hat James Hardie ein eigenes fermacell™ Putzsystem im Programm.
Die Konstruktionen mit fermacell® Gipsfaserplatten bieten ein Höchstmaß hohes Maß an Stabilität, Brandschutz, Schall- und Wärmedämmung. Die hohe Qualität wird durch eine Vielzahl von Prüfungen durch staatliche und unabhängige Institute amtlich nachgewiesen.
Eine Komplette Übersicht mit konstruktionsbezogenen technische Kenndaten liefert das Handbuch: fermacell® und Hardie® Konstruktionen.
James Hardie Europe betreibt keinen Direktversand für fermacell™ Produkte. Die Belieferung der Baustelle organisiert der Baustofffachhandel oder Baumarkt.
Einen Baustofffachhandel in Ihrer Nähe finden Sie im Bereich Händlersuche.
Nein, in den fermacell™ Klebstoffen sind grundsätzlich keine Lösungsmittel enthalten. fermacell™ Fugenkleber, fermacell™ Fugenkleber greenline, und fermacell™ Estrichkleber und fermacell™ Therm™ Kleber. Lösungsmittel sind für diesen Vorgang nicht notwendig. fermacell™ Estrichkleber greenline und fermacell™ Therm Kleber sind Kleber auf Dispersionsbasis, die durch Wasserabgabe erhärten. Auch hierbei wird kein Lösungsmittel benötigt. Für alle Kleber stehen im Download-Bereich Zertifikate des ECO-Institutes Köln zur Verfügung.
Diese finden Sie in der Europäischen Zulassung ETA-03/0050 für unsere Gipsfaserplatten. Die Daten für unsere fermacell® Powerpanel HD finden Sie in der Europäischen Zulassung ETA-13/0609 und in den ABG Z-31.1-178.
Auch in unserem Dokument fermacell® - Bemessung von Wandtafeln nach DIN EN 1995-1-1 (Eurocode 5) finden Sie Informationen zu Bemessungswerte von beplankten Wandtafeln mit fermacell® Gipsfaserplatten und fermacell® Powerpanel HD zum Nachweis ihrer scheibenartigen Beanspruchbarkeit nach DIN EN 1995-1-1 in Verbindung mit dem nationalen Anhang (NA) infolge von Einwirkungen aus Wind oder Erdbeben. Bemessungsbeispiele und zusammenfassende Informationen zu den statischen Möglichkeiten im Holzbau mit Produkten von James Hardie finden Sie ergänzend in der Unterlage: "Planung und Verarbeitung - fermacell®- und Hardie®-Produkte im Holzbau". Zudem könnte unser Holzbauplaner hier einen weiteren Mehrwert leisten.
fermacell™ Produkte können in vielen Ländern bezogen werden.
Als Rohstoff spielt neben Naturgips der sogenannte REA-Gips (Gips aus Rauchgas-Entschwefelungs-Anlagen) eine bedeutende Rolle für die Gipsindustrie. REA-Gips deckt etwa die Hälfte des Gipsbedarfes in Deutschland ab. REA-Gips entsteht bei der Entschwefelung der Rauchgase von Kraftwerken, die mit fossilen Brennstoffen befeuert werden. Er wird bei der nassen Rauchgasentschwefelung im Kalk(stein)waschverfahren nach der Oxidation mit Luft, der Abtrennung der Gipskristalle sowie durch Waschen und Filtrieren gezielt gewonnen. REA-Gips besteht aus sehr feinteiligem Calciumsulfat in hoher Reinheit und ist ein direkt verwertbarer Rohstoff.
In den meisten Fällen reicht für den vorlageberechtigten Planer der Nachweis über unsere öffentlich zugänglichen Unterlage:n, wie z.B. das Handbuch: Konstruktionen mit fermacell®- und Hardie® -Produkten, aus.
Bei Bedarf werden die entsprechenden Allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisse bzw. Gutachten nach Anforderung per Mail versandt. Lassen Sie uns Ihre Anfrage über unser Kontaktformular zukommen.
Leider können wir keine pauschalen Aussagen treffen.
Privatkunden wenden sich bitte an einen Händler in ihrer Nähe. Als Hersteller können wir leider keinen Direktvertrieb oder Abholung vor Ort anbieten.
Unsere Produkte sind jedoch über alle gängigen Baumärkte wie BAUHAUS, OBI oder Hornbach sowie über den Baustofffachhandel zu beziehen. Sollte ein Produkt einmal nicht in Ihrem Markt in der Nähe vorrätig sein, kann der Händler dieses jederzeit bei uns bestellen.
Einen Baustofffachhandel in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Für größere Objekte oder als Händler wenden Sie sich am Besten an unser Service-Center:
Telefon: +49 211 54236-200
Fax: +49 211 54236-299
Anschrift: James Hardie Europe GmbH
Service-Center (Auftragsabwicklung)
Bennigsen-Platz 1
D-40474 Düsseldorf
Nein. Die fermacell® Gipsfaserplatten bestehen zu 80 % aus Gips und zu 20 % aus Papierfasern aus recyceltem Altpapier. Diese beiden Rohstoffe werden nach Zugabe von Wasser, ohne weitere Bindemittel, unter hohem Druck zu stabilen Platten gepresst.
Die Zusammensetzung und das Herstellungsverfahren hat sich seit der Erfindung der Platten 1970 nicht wesentlich verändert: Beim Gips wurden die früher verwendeten Naturgipse teilweise durch umweltfreundliche REA- und Reycyclinggipse ersetzt, bei den Papierfasern kamen Ersatzfaserstoffe auf Zellulosebasis dazu. In den fermacell® Firepanel Platten wird ein Teil der Zellulosefasern durch Steinwollfasern ersetzt, um einen höheren Brandschutz zu erreichen.
Auch der fermacell™ Fugenspachtel ist immer ohne (potenziell asbesthaltige) Fasern produziert worden. Die Armierung übernimmt hier Methylzellulose (Grundmaterial von Tapetenkleistern).
Alle weiteren Produkte sind erst nach 1980 entwickelt und in den Markt gebracht worden. Zu dieser Zeit war Asbest bereits verboten.
Die technischen Kenndaten und Werte zur Bemessung von Konstruktionen findet man in einer europäischen technischen Zulassung (ETA) und/oder in einer nationalen Zulassung. Alle europäischen und nationalen Zulassungen können im Downloadbereich auf www.fermacell.de selbstständig heruntergeladen werden.
Kontaktmöglichkeiten Service-Center (Auftragsabwicklung)
Für alle Anfragen rund um Bestellungen, Lieferungen oder Rechnungen unserer Produkte können Sie sich an unser Service-Center wenden:
Telefon: +49 211 54236-200
Fax: +49 211 54236-299
E-Mail: auftraege@jameshardie.com
Anschrift:
James Hardie Europe GmbH
Service-Center (Auftragsabwicklung)
Bennigsen-Platz1
D-40474 Düsseldorf
Die Firma James Hardie Europe Unternehmen produzieren in 4 Werken fermacell® Gipsfaserplatten. Die Materialzulassung ETA 03/0050 für die fermacell® Gipsfaserplatte gilt für alle Produktionsstandorte. Die dort aufgeführten technischen Werte müssen zwingend eingehalten werden. Weiterhin werden die fermacell® Gipsfaserplatten durch das ECO-Institut getestet. Auch in diesen Berichten werden die Platten aus allen 4 Werken bewertet [was ist hiermit gemeint?]. Durch die regional zur Verfügung stehenden Rohstoffe können Farbunterschiede auftreten, die keine Qualitätseinbußen darstellen.
Die Materialzulassung finden Sie im Download-Bereich.
Prüfzeugnisse und Gutachten können Sie über unser Kundencenter anfordern:
Telefon 0800 - 3864 001 oder Sie benutzen einfach das Kontaktformular unserer Webseite.
fermacell® bzw. James Hardie Produkte sind verfügbar in Baumärkten und im Baustofffachhandel. Hier können Waren auch bestellt werden, wenn sie nicht vorhanden sind. Einen Direktvertrieb bietet die Firma James Hardie nicht.
Passende Händler finden Sie im Bereich Händlersuche.
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Nachhaltigkeit
Wenn du hier nicht fündig wirst, kannst du dich jederzeit gerne an deinen technischen Vertriebler wenden.
Wir wollen Verantwortung für Natur und Umwelt übernehmen. Deshalb unterstützt du sie James Hardie Sie bei der Sammlung Ihrer sortenreinen Gipsfaserabschnitte vor Ort. Unsere Partnerschaft/Zusammenarbeit mit örtlichen Unternehmen ermöglicht die Optimierung der Prozesse und macht die Teilnahme denkbar einfach. Wie das genau funktioniert, kann hier (https://www.fermacell.de/de/ruckholsystem/ruckholsystem) nachgelesen werden. Zusätzlich zu unserem Big Bag System bieten wir auch eine Paletten-Rückholung an.
Ja. fermacell® Gipsfaser Produkte sind recyclingfähig und können nach der Nutzung wieder in den Materialkreislauf zurückgeführt werden. Voraussetzung dafür ist eine sortenreine Trennung; die Platten dürfen nicht mit Fremdstoffen verunreinigt sein.
Positiv. Durch die hohe Masse und Wärmespeicherfähigkeit tragen fermacell® Gipsfaserplatten zu einem stabilen Raumklima und sommerlichen Wärmeschutz bei.
Ja. fermacell® Gipsfaserplatten sind diffusionsoffen, regulieren die Luftfeuchtigkeit und enthalten keine flüchtigen Schadstoffe. Das sorgt für ein angenehmes und gesundes Wohnklima.
Bei Konstruktionen ohne Sichtoberfläche und mit stumpf gestoßenen Fugen kann ein sortenreiner Rückbau ermöglicht werden.
Nein, fermacell® Gipsfaserplatten benötigen keine zusätzlichen Schutzmittel. Dadurch entstehen weniger potenzielle Schadstoffe und die sortenreine Wiederverwertung wird erleichtert.
Du brauchst in der Regel einen umweltbezogenen Produktnachweis, z. B. eine EPD (Environmental Product Declaration), damit das Produkt in der Gebäudezertifizierung korrekt bewertet werden kann. Weitere Anforderungen sind abhängig von der jeweiligen Gebäudezertifizierung.
Ja, fermacell® Gipsfaser Produkte können im Rahmen des nachhaltigen Bauens förderfähig sein. Sie bestehen aus ressourcenschonenden, recycelbaren Materialien und erfüllen wichtige Kriterien für ökologische Baustoffe. Entscheidend ist jedoch immer das jeweilige Förderprogramm und dessen Anforderungen. Im Zweifel wenden Sie sich gerne an unseren technischen Außendienstmitarbeiter.
Ja. fermacell® Gipsfaser Produkte unterstützen Zertifizierungen wie DGNB, LEED oder BREEAM, da sie ökologische und gesundheitliche Anforderungen erfüllen. Entscheident für eine entsprechende Zertifizierung sind immer die jeweiligen Anforderungen sowie das Gesamtprojekt einschließlich sämtlicher eingesetzter Bautstoffe.
Ja, zu vielen unserer Produkte besitzen wir die entsprechenden Nachweise. Diese sind direkt in unserem Download-Bereich zu finden.
Konstruktionen mit fermacell® Gipsfaser Produkten sind nachhaltiger, weil sie mit weniger Materialeinsatz hohe Anforderungen an Brand-, Schall- und Statikschutz erfüllen und dadurch Ressourcen sowie CO₂ einsparen.
Ja. fermacell® Gipsfaserplatten ergänzen Holzbaukonstruktionen ideal, da sie Brandschutz, Schallschutz, CO2 negativ speichernd (cradle-to-gate) sind und ökologische Vorteile kombinieren, perfekt für nachhaltige Bauweisen. Durch die hohe Langlebigkeit unserer Produkte reduziert sich die CO₂‑Emission über den gesamten Lebenszyklus auf ein Minimum.
Du tust etwas Gutes, weil fermacell® Gipsfaser Produkte durch recycelte Materialien wie Papierfasern CO₂ einspart und Ressourcen schont. Unsere Platten werden ressourcenschonend produziert, sind sehr langlebig und leistungsstark, was zu einem geringeren Materialeinsatz führt. Gleichzeitig vermeidest du energieintensiven Naturgipsabbau und setzt auf eine insgesamt sehr nachhaltige Materialkreislauf-Lösung.
Der Gips für fermacell® stammt überwiegend aus REA‑Gips, einem Nebenprodukt der Rauchgasreinigung, und gilt daher als vergleichsweise nachhaltig. Aber auch der Abbau von Naturgips erfolgt nachhaltig und Ressourcen schonend und stellt damit kein Problem dar.
Die Hauptbestandteile unserer fermacell® Gipsfaserplatten, Gips und Papierfasern, stammen primär aus regionalen Quellen und Recyclingprozessen. Dadurch werden Transportwege verkürzt und natürliche Ressourcen geschont.
Ja. fermacell® Gipsfaserprodukte bestehen nahezu vollständig aus natürlichen Rohstoffen. Der Gips stammt zu großen Teilen aus der Rauchgasentschwefelung wo der Gips als Nebenprodukt gewonnen wird bzw. aus unseren eigenen Recyclingprozessen. Die eingesetzten Papierfasern bestehen vollständig aus Recyclingmaterial. Die Produktion erfolgt ressourcenschonend und unter hohen Umweltstandards.
Nein! fermacell Gipsfaserplatten sind frei von Schadstoffen, enthalten keine VOC‑Emissionen und sind für Innenräume gesundheitlich unbedenklich. Sie eignen sich auch für sensible Bereiche wie in Kinderzimmern oder Schulen.
Das Institut Bauen und Umwelt E.V. (IBU) hat die Ökobilanz von fermacell® Gipsfaserplatten und fermacell® Estrichelementen durch unabhängige Fachleute verifiziert. Nach der ausgestellten EPD (Umwelt-Produktdeklaration) sparen fermacell® Produkte über ihre gesamte Nutzungsdauer (von der Rohstoff- und Energiegewinnung über die eigentliche Herstellungsphase der Platten, bis hin zur Nachnutzungsphase mit Entsorgung) gesehen CO2 und sind frei von gesundheitsgefährdenden Stoffen.
Sehr langlebig. Die Platten sind feuchtebeständig, formstabil und mechanisch belastbar. Eine lange Lebensdauer bedeutet weniger Austausch und damit geringere Umweltbelastung.