Das Projekt auf einen Blick
Standort
Raubling, D
Projektgröße
260 m²
Architekt
Michael Gartner, Rosenheim (in Zusammenarbeit mit Marc Primas, Ingenieurbüro Primas, Raubling)
Verarbeiter
Feichtner Estriche, Rohrdorf
Unterhuber Trockenbau, Flintsbach
Andreas Bauer, Raubling (Heizung)
Produkte
fermacell® Gipsfaserfaserplatten
fermacell® Therm25™-125 Elemente
Baujahr
2024/2025
Beim Umbau eines Zweifamilienhauses aus den 1960er‑Jahren zu einem modernen Einfamilienhaus stand die junge Bauherrenfamilie vor einer typischen Herausforderung vieler Sanierungsprojekte: Wie lässt sich ein effizienter, komfortabler Fußbodenaufbau realisieren, wenn die bestehende Deckenkonstruktion nur begrenzte Tragreserven bietet?
Die Antwort lieferte das innovative Fußbodenheizungssystem fermacell® Therm25™ von James Hardie. Es kombiniert eine leistungsstarke Fußbodenheizung mit einem leichten, hochbelastbaren Trockenestrich.
Die Herausforderung: Der neue Boden sollte nicht nur warm und energieeffizient sein, sondern auch einen erhöhten Trittschallschutz bieten. Klassische Nassestriche schieden aufgrund ihres hohen Gewichts und langer Trocknungszeiten aus. Gleichzeitig verlangte der Bauherr nach einem schnellen Baufortschritt und einer Lösung, die den Brandschutz erfüllt und großformatige Fliesen problemlos trägt.
Die Lösung: fermacell® Therm25™. Das System besteht aus werkseitig gefrästen Gipsfaserplatten, in die handelsübliche Heizrohre einfach eingelegt werden. Eine zusätzliche Decklage sorgt für Stabilität und eine homogene Oberfläche. Dank des geringen Flächengewichts und der trockenen Verarbeitung konnte die Fußbodenheizung ohne statische Risiken und ohne Wartezeiten eingebaut werden.
Für den Höhenausgleich kam die fermacell™ Gebundene Schüttung T zum Einsatz. So entstand ein perfekt ebener Untergrund, der die Heizleistung optimal unterstützt.
Die Sonderlösung:
gleichmäßige Wärmeverteilung statt Überhitzung. Im Flurbereich, wo zahlreiche Zu- und Ableitungen zum Heizkreisverteiler zusammenlaufen, droht bei Fußbodenheizungen oft eine unerwünschte Wärmeentwicklung. Um dies zu verhindern, entwickelte James Hardie eine projektspezifische Sonderlösung: Alle Leitungen wurden gedämmt und die Rohre liegen nicht im Heizelement, sondern in der Schüttungsebene.
'1. die Wärme im Flurbereich minimiert
'2. die GEG-Vorgabe der Einzelraumregelung erfüllt
'3. die Wärme wird ohne Wärmeverlust in die Wohnräume geleitet
'4. zusätzlicher Arbeitsaufwand durch Fräsarbeiten oder Spachtelarbeiten im Bereich des Heizkreisverteilers eingespart
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